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OTC rückläufig trotz langem Winter

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Zwar wird der Winter 2009/2010 als ein besonders langer und harter in die Annalen eingehen. Doch die Grippewellen verliefen in diesen Monaten völlig anders als im Winter davor – und damit auch die Entwicklungen im OTC-Markt.

So hatten Apotheken (inkl. Versandhandel), LEH (inkl.Aldi) und Drogeriemärkte vor allem in den ersten und letzten drei Monaten 2009 vom gestiegenen Bedarf an Erkältungs- und Grippeprodukten profitieren können. In den Monaten Januar bis März  2010 fehlten allerdings die entsprechenden Impulse. Der Absatz über alle Vertriebskanäle und Indikationsgebiete sank daher um 5,5 Prozent  auf 364 Mio. verkaufte Packungen, und das Umsatzvolumen ging um 2,7 Prozent auf rund 2,1 Mrd. Euro zurück.
 
Mit Blick auf den OTC-Gesamtmarkt war die Entwicklung in den stationären Vertriebskanälen dagegen überdurchschnittlich rückläufig, getrieben vor allem durch eine sehr schwache Performance in Lebensmittelhandel und Drogeriemärkten (Umsatz: -5%, Absatz: -6%). Sehr viel besser erging es allerdings auch den Apotheken nicht (Umsatz: -4%, Absatz: -5%). Dagegen erfreut sich das Einkaufen von Medikamenten per Mausklick bei den Verbrauchern weiter steigender Beliebtheit. So konnte sich der Apotheken-Versandhandel im beobachteten Zeitraum entgegen dem Trend wieder äußerst positiv entwickeln (Absatz: +21 %, Umsatz: +29%) und in den ersten drei Monaten 2010 einen Umsatz von 156 Mio. Euro generieren. 
 
Positiv bleibt die Entwicklung im Gesamtmarkt Pharma- & Healthcare: Er verbuchte über alle Vertriebsschienen (Apotheke + LEH + Drogeriemärkte) hinweg im ersten Quartal ein Umsatzplus von 2,2 Prozent auf 9,88 Mrd. Euro. Die Absätze sind in diesem Zeitraum allerdings mit -4,6 Prozent (531 Mio. Packungen) deutlich unter Vorjahresniveau gesunken. Wachstumstreiber waren in erster Linie wieder die rezeptpflichtigen Arzneimittel auf Kassen- und Privatrezept.
Quelle: Nielsen

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