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Österreicher überzeugt: Es geht uns besser als den Deutschen

Jahrzehntelang schielten die Österreicher neidvoll auf den Wohlstand der Deutschen. In den 80er Jahren waren mehr als 60 Prozent der Erwachsenen von einem höheren Lebensstandard in Deutschland überzeugt. Zu Beginn dieses Jahrhunderts sah immerhin noch jeder dritte Österreicher die Deutschen in einer vorteilhaften wirtschaftlichen Situation. Inzwischen haben sich die Ansichten dazu grundlegend geändert. Heute sind 41 Prozent der Österreicher überzeugt, es gehe Ihnen wirtschaftlich besser. Nur 14 Prozent glauben, daß sich die Deutschen im Vorteil befinden. Eine große Gruppe von insgesamt 45 Prozent hat den Eindruck einer Remis-Situation.
 
Personen, die an eine vergleichsweise bessere Lebenslage der Österreicher glauben, sind fest davon überzeugt, daß dies auf die eigene Wirtschaftspolitik und das eigene Verhalten zurückzuführen ist: 57 Prozent von ihnen äußerten sich in diesem Sinne. Nur 29 Prozent meinten, die günstigere Situation Österreichs habe andere Ursachen, die man im Grunde gar nicht beeinflußen könne. Unter denen, die die wirtschaftliche Realität nachteilig einschätzen, überwiegt die Überzeugung eines "hausgemachten" Zustands hingegen nur ganz leicht gegenüber der Ansicht, daß man dafür externe Einflüsse verantwortlich machen müsse. Ungeachtet der vermeintlichen Vorzüge gegenüber Deutschland betrachten die Österreicher ihre eigene wirtschaftliche Situation weiterhin als sehr angespannt und schwierig. Nur 10 Prozent sagen, daß sie sich heute mehr leisten können als vor einem Jahr; ebenso klein ist der Kreis von Personen, die davon ausgehen, daß sie nach einem weiterem Jahr besser dastehen als heute. Dennoch ist der Blick auf die nächsten zwölf Monate alles in allem deutlich weniger pessimistisch als die Beurteilung der unmittelbaren Vergangenheit. 53 Prozent der Österreicher erklären, sie können sich heute weniger leisten als vor einem Jahr, aber "nur" 46 Prozent sagen, ihr Lebensstandard würde nach einem weiteren Jahr niedriger sein als jetzt. Verschoben (von 37 auf 44 Prozent) hat sich der Anteil der Erwachsenen, die zumindest ein Gleichbleiben ihrer wirtschaftlichen Situation innerhalb dieses Zeitraums erwarten.Frauen, Angehörige der älteren Generation, Personen mit einfachster Bildung sowie Arbeiter beklagen am häufigsten ein Absinken ihres Lebensstandards. Überdurchschnittliche Zuversicht zeigen vor allem Personen unter dem 30. Lebensjahr.
Quelle: Imas International; www.office@imas.at

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