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Online-Kontaktaufnahme mit Behörden

Die Mehrheit der deutschen Onliner (61 Prozent) hat schon einmal über das Internet mit der öffentlichen Verwaltung Kontakt aufgenommen.
 
Dementsprechend haben 39 Prozent der Internetnutzer nach eigenen Angaben noch nie von dieser Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Behörden und öffentlichen Verwaltungen Gebrauch gemacht. Das ist ein zentrales Ergebnis des Digital Life Reports, einer repräsentativen Online-Befragung von TNS Infratest in der Internetnutzer im Alter ab 14 Jahren befragt wurden.
 
Ost-West-Unterschiede sind in der Nutzung des Internets zur Kontaktaufnahme mit Behörden kaum feststellbar (West: 61 Prozent, Ost: 60 Prozent). Etwas deutlicher sind dagegen die Differenzen zwischen den Geschlechtern. Demnach gaben mehr Männer als Frauen an, schon einmal über das World Wide Web mit der öffentlichen Verwaltung in Kontakt getreten zu sein (Männer: 64 Prozent, Frauen: 58 Prozent).
 
Unter den verschiedenen Altersgruppen sind es besonders die 30- bis 49-Jährigen, die über das Internet mit Behörden kommunizieren (etwa 67 Prozent). Die 14- bis 19-Jährigen verwenden hierzu dagegen deutlich weniger die Online-Services der Verwaltungen (37 Prozent). Darüber hinaus ergab die Studie, dass Internetnutzer mit einer höheren formalen Bildung häufiger ihre Verwaltungsangelegenheiten via Internet abgewickelt haben. Auch die Berufstätigen gaben mit 65 Prozent sehr viel öfter als Nicht-Berufstätige (51 Prozent) an, bereits E-Mails und Webseiten als Kontaktwege zu Behörden genutzt zu haben.
 
Bei der Frage, welche Wege für gewöhnlich zur Kontaktaufnahme mit Behörden genutzt werden, antworteten 41 Prozent der Internetnutzer, dass sie üblicherweise per E-Mail mit der öffentlichen Verwaltung in Kontakt treten. 33 Prozent besuchen hierzu eine Behördenwebseite. Damit liegen diese beiden elektronischen Wege der Kontaktaufnahme mit Behörden in ihrer Nutzung hinter dem telefonischen Kontakt (75 Prozent), dem persönlichen Besuch (59 Prozent) und der brieflichen Kommunikation (43 Prozent).
 
Internetnutzer, die über ein analoges Modem ins Internet gehen, wählen diese drei klassischen Kontaktwege durchschnittlich häufiger, wohingegen DSL-Surfer öfter über E- Mail oder die Webseite mit Behörden kommunizieren. Ostdeutsche Internetnutzer gaben im Vergleich zu westdeutschen häufiger an, Behörden bevorzugt einen persönlichen Besuch abzustatten (Ost: 65 Prozent, West: 58 Prozent) oder diesen einen Brief zu schreiben (Ost: 50 Prozent, West: 41 Prozent).
 
Frauen nutzen öfter den telefonischen Kontakt zur Verwaltung (Frauen: 78 Prozent, Männer: 73 Prozent), wohingegen Männer diese häufiger persönlich aufsuchen (Männer: 62 Prozent, Frauen: 55 Prozent), per Brief kontaktieren (Männer: 45 Prozent, Frauen: 40 Prozent) oder auf der Webseite besuchen (Männer: 37 Prozent, Frauen: 28 Prozent). Darüber hinaus zeigt sich bei der Betrachtung der bevorzugten Kontaktwege zu Behörden, dass die schriftliche Kommunikation mit der Verwaltung über Briefe und E-Mails bei den über 60-Jährigen beliebter ist als bei den jüngeren Altersgruppen. Letztere bevorzugen dagegen den persönlichen Besuch von öffentlichen Verwaltungsstellen.
 
Die berufstätigen Internetnutzer nehmen mit Behörden häufiger telefonischen Kontakt auf als die nicht- berufstätigen (Berufstätige: 77 Prozent, Nicht-Berufstätige: 71 Prozent) und nutzen zur Kommunikation mit der Verwaltung auch öfter E-Mails (Berufstätige: 42 Prozent, Nicht-Berufstätige: 37 Prozent) und den Besuch einer Webseite (Berufstätige: 35 Prozent, Nicht-Berufstätige: 28 Prozent).
 
Quelle: TNS Infratest; www.tns-infratest.com

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