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Optimismus überwiegt in den neuen EU-Ländern

Die Mehrheit der Bürger aus den Ländern, die seit 1. Mai 2004 neue Mitglieder der Europäischen Union (EU) sind, glaubt, dass sich aufgrund gestiegener Mobilität auch ihre Möglichkeiten in Bezug auf Arbeit und Ausbildung zukünftig verbessern werden. Jedoch hat sich der Optimismus gegenüber der Zeit vor dem Beitritt etwas gelegt. Viele fürchten immer noch die zukünftigen Preissteigerungen, einen sinkenden Lebensstandard, ein steigendes Maß an Korruption und die mögliche Arbeitslosigkeit im Heimatland. Allerdings sehen viele dieser Bürger die Dinge mittelfristig deutlich positiver.
 
Bei Arbeit und Ausbildung rechnen sich viele weiterhin Chancen aus
 
Waren es nach dem Eintritt im letzten Jahr in etwa 75 Prozent der Bürger in den neuen Mitgliedstaaten, die sich durch die Öffnung der Grenzen neue Möglichkeiten zu Ausbildung und Arbeit im europäischen Ausland versprachen, so sind es heute nur noch knapp 60 Prozent. Bezüglich der Jobsuche im Ausland zeigen sich die Bürger Litauens besonders optimistisch, von denen 76 Prozent hier zukünftig neue Chancen sehen. Bei den Ausbildungsmöglichkeiten hingegen sind mit 74 Prozent die Slowaken am positivsten gestimmt. Die Antwort auf die Frage, wie sicher die Menschen ihren Arbeitsplatz in ihrem Heimatland einstufen, meinen rund 50 Prozent der Befragten, dass sich nichts ändern wird (2003: 31 Prozent). 28 Prozent glauben, ähnlich wie im Jahr zuvor, dass man sich mehr Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz machen muss. Nur 14 Prozent erwarten dagegen eine positive Entwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Verringerung des Anteils der optimistisch Gestimmten um 15 Prozentpunkte.
 
Die Zukunft sehen die Bürger optimistischer
 
Während heute lediglich zwölf beziehungsweise elf Prozent an einen höheren Lebensstandard und ein verbessertes Gesundheitswesen glauben, gehen 25 Prozent der Bürger in den EU-Beitrittsländern davon aus, dass sich in den nächsten fünf Jahren ihr Lebensstandard erhöhen und das Gesundheitswesen verbessern wird. Deutlich positiver schätzen die Menschen auch die Arbeitssicherheit ein: mittelfristig erhofft sich rund jeder Dritte eine steigende Arbeitsplatzsicherheit, kurzfristig teilt diese Ansicht nur jeder Siebte. Auch die Chancen auf Arbeit und Ausbildung im EU-Ausland in fünf Jahren sehen mehr Bürger als zuvor rosiger: gehen derzeit knapp 60 Prozent davon aus, dass der Beitritt ihres Landes ihnen neue Möglichkeiten für Arbeit oder Ausbildung in anderen EU-Staaten verschafft, in der Fünfjahresperspektive glauben dies 70 Prozent.
Quelle: GfK AG, Nürnberg; Public Affairs and Communications

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