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Partymacher, Sinnsucher und Entdecker: Motivlagen von Urlaubern

Urlaubstypen lassen sich nach den Bedürfnissspannungsfeldern und Sicherheit bzw. Eigeninitiative und Bequemlichkeit in neun verschiedene Reisetypen segmentieren, die ihren Urlaub unterschiedlich planen, gestalten und erleben.
 
Entscheidungen rund um das Thema Reise sind von verschiedenen psychologischen Bedürfnissen geprägt, zwischen denen Spannungen bestehen. Dies betrifft zum einen die Bedürfnisse nach Abenteuer und Sicherheit. Weitere Motive für Reisen sind das Bedürfnis nach Eigeninitiative und im Gegensatz dazu Bequemlichkeit.
 
Passive Genießer bilden mit 16 Prozent Anteil das größte Segment der deutschen Urlauber. Reisen dient ihnen dazu, beispielsweise durch Ausruhen an Strand und Pool oder Spielen im Kreis der Familie, vom Alltag abzuschalten.
 
Bequeme Gewohnheitsurlauber wünschen sich Bequemlichkeit pur und im Urlaub nicht gefordert werden. Sie machen 15 Prozent der Reisenden aus und wollen dem eignen Körper und der Beziehung zum Partner bzw. der Familie etwas Gutes tun.
 
Die 13 Prozent der weltoffenen Entdecker wollen Abenteuer und Freiheit in der Fremde erleben. In diesem Segment finden sich vor allem Jüngere ohne Familie sowie Studenten mit unterdurchschnittlichem Budget.
 
Die ausgeglichenen Körperbewussten stellen 12 Prozent der reisenden. Sie suchen Aktivität an der frischen Luft und präfereieren Wandern und Fahrradtouren.
 
Auch die anspruchsvollen Kulturreisenden sind ein äußerst lukratives Kundensegment und machen ebenfalls 12 Prozent der reisenden Bevölkerung aus. Mit Urlaub verbindet dieser Typ Abwechslung und Luxus, den sich die Masse nicht leisten kann und für den man sich gerne im Freundes- und Familienkreis bestaunen lässt.
 
Preissensible Partymacher suchen günstigen und risikolosen Spaß. Als Abwechslung zum schnöden Alltag möchte sich diese preissensible Gruppe von 12 Prozent in ihrem Urlaub richtig ausleben. Oberstes Ziel ist es, Spaß zu haben und sich mit Freunden und neuen Reisebekanntschaften zu amüsieren.
 
Anspruchslose Naturliebhaber wünschen sich authentische Erlebnisse in unberührter Natur. Fernab von Touristenströmen möchten sie auf eigene Faust die Freiheit für sich entdecken, allerdings ohne echtes Risiko oder allzu große Anstrengungen. Der Urlaub dient für diese 6 Prozent hauptsächlich dazu, eine unbeschwerte und fröhliche Zeit mit der Familie zu verbringen.
 
Behütete Sinnsucher empfinden ihren Alltag als stressig, oft verbunden mit gesundheitlichen Einschränkungen. Der Urlaub soll hier gegensteuern und eine Reise ins Ich ermöglichen. Sport und der Aufenthalt in unberührter Natur versprechen diesen 7 Prozent die ersehnte Ruhe und Ausgeglichenheit.
 
Das mit fünf Prozent Anteil kleinste Segment sind die geselligen Erholungsurlauber. Reisen stellt für sie den Gegenpol zum oft durch Belastungen gekennzeichnet Alltag dar. Probleme sollen in den schönsten Wochen des Jahres ausgeblendet werden.
 
Das sind die Ergebnisse der Studie "Reisemotive im Zeitalter der Digitalisierung und Individualsierung", die in Kooperation zwischen phaydon und forsa entstanden ist. Im ersten Schritt der Segmentierung wurde eine qualitative Typologie auf Basis von 40 ausführlichen Tiefeninterviews durchgeführt. Im zweiten Schritt wurde eine bevölkerungsrepräsentative Studie mit gut 1.500 Personen durchgeführt, die eine quantitative Segmentierung des deutschen Reisemarktes ermöglicht.
Quelle: phaydon; www.phaydon.de

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