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Editor's Pick


Politik ins Netz!

Erst online informieren und dann wählen (© Thomas Siepmann / PIXELIO) 

 Erst online informieren und dann wählen (© Thomas Siepmann / PIXELIO)

Politische Informationsangebote im Internet, sei es der Internetauftritt einer Partei oder der Austausch über aktuelle Parteithemen mit anderen interessierten Usern, werden von den Webbesuchern rege genutzt. Eine ausreichende und regelmäßige Information der Wähler sowie ein aktiver Dialog scheinen daher für Parteien von wesentlichem Vorteil zu sein, da Social Media den direkten und ungefilterten Kontakt und Austausch ermöglicht.

Im Rahmen der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin diesen Jahres wurden im Wahlmonat September zu den Parteien CDU, SPD, FDP, DIE LINKE, Die Grünen sowie Piratenpartei über 40 Tausend Beiträge in Social Media-Angeboten, wie z.B. Blogs und Foren, verfasst. Das entspricht rund 0,6% des gesamten deutschsprachigen Diskussionsaufkommens auf diesen Internetkanälen. Am stärksten tauschten sich die User über die FDP aus. Verglichen mit dem Gesprächsaufkommen im September des Vorjahres konnten die Liberalen einen Diskussionszuwachs von 116% verzeichnen. Im Vergleich zur Piratenpartei, die fast 900% mehr Userinteresse als im September 2010 im Internet erreichte, eher dürftig. Blickt man aber auf die herkömmliche Parteienlandschaft, dann ist die FDP überdurchschnittlich vertreten: Die Grünen (+23%), DIE LINKE (+32%), CDU (-13%) und SPD (-26%).

Ein Blick auf die Unique Audience zeigt, dass sich im September die meisten Onlineuser auf den Seiten der Piratenpartei Deutschland aufhielten. Insgesamt 308 Tausend Personen suchten Informationen auf dem Internetportal der Piratenpartei, deren Unique Audience im vergangenen Jahr noch unterhalb der Auswertungsgrenze lag. Ganz besonders interessant scheint das Piratenwiki zu sein, eine Informations- und Koordinationsplattform, auf der die Besucher dazu angehalten werden, gemeinsam Inhalte zu erarbeiten. Ebenfalls hohe Besucherzahlen verzeichnete die SPD mit einer Unique Audience von 278 Tausend, gefolgt von der CDU mit 170 Tausend Nettonutzern. Beide Parteien mussten allerdings im Vergleich zum Vorjahr Besucherrückgänge verzeichnen.

NM Incite, ein Joint Venture des Informations- und Medienunternehmens Nielsen und dem Management-Consulting-Unternehmen McKinsey & Company, untersuchte das von Nutzern generierte Diskussionsaufkommen im Internet hinsichtlich ausgewählter Parteien.
Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: NM Incite

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