ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Politiker vertrauen nicht mehr auf "Made in Germany"

In der Rolle des Verbrauchers bleiben auch die Politiker nicht von Produktmängeln verschont. Für jeden zweiten Bundes- und Landtagsabgeordneten hat der Qualitätsbegriff "Made in Germany" im Ausland an Ansehen verloren. Lediglich 11 Prozent sind der Meinung, dass sich das Image verbessert habe. Die restlichen sehen keine Veränderung. Gleichzeitig gehen die Volksvertreter kritisch mit dem Bemühen der Hersteller um eine höhere Produktqualität um. Fast zwei Drittel der 357 befragten Volksvertreter aller Parteien monieren aufgrund persönlicher Erfahrungen, dass sich nur wenige Firmen ausreichend darum bemühen. Denn als private Verbraucher stellen 57 Prozent häufigere Produktmängel als früher fest. Lediglich ein Viertel der Politiker sieht eine positive Entwicklung bei der Qualität.
 
Auch die wachsende Globalisierung der Unternehmen stellt ein Problem dar. Die Herkunft von Produkten wird immer unklarer, da aufgrund der heutzutage sehr arbeitsteiligen Industrieprozesse häufig zahlreiche Komponenten von internationalen Zulieferern entwickelt werden. So suggeriert der Anbietername möglicherweise ein "Made in Germany", tatsächlich verbergen sich dahinter jedoch oft technische Elemente ganz anderer Herkunft. So könnte es bei unzureichender Koordination in den Entwicklungs- und Herstellungsprozessen gar zu Mängeln kommen, die mitunter erst in der Hand des Kunden erkennbar werden.
Quelle: UGS; www.ugs.com

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email