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Popularitätswerte von Merkel und Obama lassen nach

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Hoffnungen und Erwartungen vieler Bürger offensichtlich nicht erfüllt: Die Popularitätswerte der CDU-Politikerin in Deutschland fielen zum zweiten Mal in Folge: Anfang Mai sagten nur noch 56 Prozent der Deutschen, von Angela Merkel eine gute oder sehr gute Meinung zu haben, vor zwei Monaten waren es noch 59 Prozent, vor fünf Monaten 63 Prozent.
 
Psotov für Merkel ist hingegen, dass ihr Ansehen in Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA um durchschnittlich rund drei Prozentpunkte angestiegen ist. Am stärksten konnte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso um 5 Prozentpunkte zulegen.
 
Befragt nach dem Einfluss der einzelnen Machthaber ist deutliche Ernüchterung erkennbar. Die ersten drei Plätze auf der Skala der mächtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten belegen nach wie vor der amerikanische Präsident Barak Obama, gefolgt von Angela Merkel und dem Dalai Lama. Lediglich nach dem Kriterium der Macht befragt, liegt allerdings der russische Präsident Wladimir Putin (62 Prozent) vor Merkel (59 Prozent).
 
Die anfänglich weltweite Obama-Euphorie hat indessen etwas nachgelassen. Sowohl bei der Frage nach der Beliebtheit (Popularity) als auch nach dem Einfluss bzw. Macht (Influence) des US-Präsidenten, fielen die Antworten zurückhaltender aus. Besonders bei den Deutschen sackte Obama in beiden „Disziplinen“ um 7 Prozentpunkte ab.
 
Etwas an Boden gut gemacht hat indessen Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Im eigenen Land stiegen seine Sympathiewerte um vier Prozentpunkte, nachdem sie allerdings zwei Monate zuvor um 9 Prozentpunkte eingebrochen waren. Dennoch sagte nur jeder dritte Franzose (34 Prozent), er hätte von Sarkozy eine gute oder sehr gute Meinung.
 
Deutlich an Zuspruch eingebüßt hat hingegen erneut der Papst. Benedikt XVI. verlor durchschnittlich 4 Prozentpunkte, nachdem seine Werte bereits bei der Befragung vor zwei Monaten um 7 Prozentpunkte eingebrochen waren. Die Affäre um den Holocaust-Leugner Richard Williamson, seine Afrika-Reise und die umstrittenen Äußerungen gegen die Benutzung von Kondomen zur Aids-Prävention dürften insgesamt zu seinem Popularitätsverlust beigetragen haben.
 
Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von Harris Interactive in Kooperation mit France 24 und der International Harald Tribune. Befragt wurden jeweils mehr als 1000 Bürger in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA.
Quelle: Harris Interactive; www.harrisinteractive.de

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