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Positive Stimmung bei Einkommen und Anschaffungsneigung

© Martina Friedl / pixelio.de 

 © Martina Friedl / pixelio.de

Die Konjunkturerwartung muss nun doch laut GfK-Konsumklima einen Stimmungseinbruch hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert dennoch für Juli 5,8 Zähler nach 5,7 Punkten im Juni.


Die Turbulenzen im Euro-Raum durch den zum Befragungszeitpunkt ungewissen Wahlausgang in Griechenland sowie die Rettungsaktion für den spanischen Bankensektor haben dem Konjunkturoptimismus der Verbraucher einen deutlichen Dämpfer gegeben. Offenbar steigt die Furcht davor, dass auch Deutschland stärker in den Abwärtstrend gezogen wird. Bislang sehen die Bundesbürger jedoch die Gefahren aus dem Ausland offenbar ausschließlich für die Konjunktur generell und weniger für ihre persönliche Situation. Denn die Entwicklung der eigenen finanziellen Lage wird deutlich positiver eingeschätzt als im Vormonat. In deren Sog kann auch die Anschaffungsneigung auf einem ohnehin schon hohen Niveau noch einmal leicht zulegen.

Vom sinkenden Konjunkturoptimismus bleiben die Einkommensaussichten nicht nur im Juni verschont - der Einkommensindikator kann sogar spürbar zulegen und sein ohnehin schon hohes Niveau noch einmal steigern. Im Vergleich zum Vormonat gewinnt die Einkommenserwartung 8,1 Punkte hinzu und weist nun 40,1 Zähler auf.

Steigende Beschäftigtenzahlen sowie im Vergleich zu den Vorjahren spürbar verbesserte Tarifabschlüsse lassen die Erwartungen an die weitere Einkommensentwicklung weiter steigen. Hinzu kommt, dass der Inflationsdruck zuletzt nachgelassen hat. Die Preissteigerung für die Lebenshaltung ist im Mai unter die psychologisch wichtige Schwelle von zwei Prozent gesunken. Dadurch sehen die Konsumenten ihre Kaufkraft gestärkt.

Im Sog der stark zunehmenden Einkommenserwartung kann auch die Anschaffungsneigung im Juni leicht zulegen. Mit einem Plus von 0,7 Punkten wird das schon überaus gute Niveau noch einmal übertroffen. Aktuell weist der Indikator 32,7 Punkte auf. Durch das fehlende Vertrauen in die Finanzmärkte sowie das historisch niedrige Zinsniveau halten es viele Konsumenten für nicht sehr attraktiv, ihre finanziellen Mittel auf die hohe Kante zu legen. Stattdessen tendieren sie eher dazu, werthaltige Anschaffungen zu tätigen.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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