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Editor's Pick


Potenzial für Anbieter von Online-Shopping

830.000 Internetnutzer haben im Jahr 2003 rezeptfreie und rezeptpflichtige Medikamente, Stärkungsmittel und Vitaminpräparate über das Internet erworben und dabei pro Kauf durchschnittlich knapp 40 Euro ausgegeben. Über 5 Millionen Verbraucher können sich zumindest vorstellen, gesundheitsfördernde Medikamente zukünftig per Mausklick direkt nach Hause zu bestellen. Die Anbieter solcher Produkte können in den nächsten Jahren mit zwei- oder sogar dreistelligen Wachstumsraten rechnen. Begünstigt wird diese Aussicht durch das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG), mit dem seit Jahresbeginn die rechtlichen Rahmenbedingungen für Online-Apotheken in Deutschland geklärt wurden. Die Verbraucher müssen sich nun nicht mehr in einer Grauzone bewegen, sondern können die attraktiven Angebote im Internet legal nutzen.
 
Auch für Gesichts- und Körperpflegeprodukte sowie dekorative Kosmetik bietet das Internet ein großes Wachstumspotenzial. Während im letzten Jahr bereits 1,8 Millionen Internetnutzer ihre Gesichts- und Körperpflege online bestellt haben, können sich dies in Zukunft weitere 4,9 Millionen Personen vorstellen. Dekorative Kosmetik und Parfums aus dem Netz haben im Jahr 2003 1,7 Millionen Verbraucher bezogen, hier gibt es ein zusätzliches Potenzial von 4,5 Millionen eShoppern.
 
Zunehmend decken die Deutschen auch ihren Bedarf an elektronischen Haushaltsgroßgeräten und Unterhaltungselektronik im Netz. So kauften im Jahr 2003 1,4 Millionen Verbraucher ihre Haushaltsgroßgeräte wie zum Beispiel Wasch- oder Spülmaschinen im Internet ein. Darüber hinaus gibt es für dieses Segment ein zusätzliches Käuferpotenzial von 3,7 Millionen Personen. Noch stärker wird der elektronische Handel mit TV-, Video- und HiFi- Geräten wachsen. Während im vergangenen Jahr 2,9 Millionen Internetnutzer ihre Unterhaltungselektronik im Web orderten, können sich dies weitere 6,2 Millionen Deutsche künftig vorstellen. Für Online-Händler, die sich nicht auf die "Klassiker" des E-Commerce wie beispielsweise Bücher, CDs oder Bekleidung beschränken, bieten die wachstumsstarken Produktkategorien des elektronischen Handels große Chancen. Allerdings werden sich die Anbieter künftig auch intelligente Lösungen für die Lagerhaltung und kundengerechte Zustellung der teilweise platzintensiven oder empfindlichen Güter überlegen müssen.
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