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Private Altersvorsorge

Die Verbraucher haben wohl sehr gut verstanden, dass das Blüm-Zitat "Die Renten sind sicher" nicht mehr gilt. Die Anzahl derer, die eine private Zusatzversicherung zur Altersvorsorge abgeschlossen haben, hat sich um etwa 15 Prozent erhöht, gegenüber den Zeiten, in denen die derzeitige Rentnergeneration ihre Rente ansparte. Dennoch zahlen viele nur sehr wenig ein. 65 Prozent der gesetzlich rentenversicherten, die nicht in eine private Zusatzversicherung einzahlen, geben an, ihr Einkommen sei für eine Zusatzversicherung zu gering. Wenn wenig eingezahlt wird, so liegt es sicher nicht an fehlender Aufklärung durch die Politik, oder an mangelnder Einsicht, denn nur noch 5 Prozent der derzeitigen Einzahler in die gesetzliche Rentenversicherung glauben daran, dass die gesetzliche Rente im Alter ausreichen wird. Von den derzeitigen Rentnern geben demgegenüber 42 Prozent an, dass sie, zu Zeiten als sie noch eingezahlt haben, davon ausgegangen sind, dass die gesetzliche Rente im Alter auf jeden Fall ausreichen wird.
 
Beim Abschluss von Zusatzversicherungen zur Altersvorsorge stehen Lebensversicherungen auf Platz 1 (39 Prozent), gefolgt von der betrieblichen Altersvorsorge (30 Prozent). Obwohl staatlich gefördert, nehmen nur 16 Prozent der gesetzlich Versicherten die Riesterrente wahr. Männer schließen übrigens weit häufiger private Zusatzversicherungen zur Altersvorsorge ab als Frauen, so bei den Lebensversicherungen: Männer 42 Prozent/Frauen 37 Prozent, bei der betrieblichen Altersvorsorge: Männer 34 Prozent/Frauen 27 Prozent ebenso bei der Riesterrente: Männer 18 Prozent/Frauen 14 Prozent. Einerseits zahlen heute mehr Verbraucher in mehr als nur eine Versicherung ein, andererseits zahlen aber viele nur sehr geringe Summen ein. 43 Prozent der Verbraucher investieren nicht mehr als 100,- EUR monatlich, und nur 21 Prozent zahlen mehr als 200,- EUR für ihre private Alterssicherung
Quelle: Dialego; www.dialego.de

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