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Prognose: Autoproduktion bricht weltweit stark ein

Die weltweite Produktion von Autos sowie leichten Nutzfahrzeugen (Light Vehicles) wird 2009 um voraussichtlich 19 % auf 52,8 Mio. Einheiten sinken.
 
Das ist die niedrigste weltweite Gesamtproduktionsziffer seit zehn Jahren. Besonders drastisch fällt demnach der Produktionseinbruch in Nordamerika aus. In den NAFTA-Staaten USA, Kanada und Mexiko werden nahezu ein Drittel weniger Fahrzeuge von den Bändern rollen als im Jahr zuvor. Binnen zwei Jahren könnten die Hersteller also rund 40 % ihres Produktionsvolumens einbüßen.
 
Im laufenden Jahr werden voraussichtlich 47 % aller Fahrzeuge im Raum Asien- Pazifik/Mittlerer Osten produziert, 22 % stammen aus der westeuropäischen Region. Den NAFTA-Ländern bliebe nur noch ein 17 %-Anteil an der weltweiten Light-Vehicle-Fertigung - 1998 waren es noch 31 %.
 
Nutznießer in der Volumenrangliste der großen internationalen Hersteller könnte Volkswagen werden: Die VW-Gruppe mit ihren Marken Volkswagen, Audi, Bentley, Lamborghini, Seat und Skoda wird nach Schätzungen im laufenden Jahr sowohl an Ford als auch an General Motors vorbeiziehen und zur neuen Nummer Zwei hinter Toyota avancieren. Damit kommt VW seinem erklärten Ziel einen Schritt näher, der größte Autohersteller der Welt zu werden. Die Wolfsburger profitieren von ihrer starken Präsenz am chinesischen Markt und davon, dass sie im zusammenbrechenden US-Markt eher unterrepräsentiert sind. Ab 2010 erwarten die Polk-Marktforscher wieder mehr Nachfrage und damit steigende Produktionsziffern. Für das Jahr 2012 halten sie sogar ein neues Rekordniveau von mehr als 70 Millionen weltweit produzierter Fahrzeuge für möglich.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Polk Germany im Auftrag des ARDC.
Quelle: ARCD; www.arcd.de

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