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Qualität gilt wieder etwas

Das Qualitätsbewusstsein unter deutschen Verbrauchern ist seit Herbst 2006 sprunghaft gestiegen. Derzeit sagen 61 Prozent (September 2006: 49 Prozent), sie achten beim Einkaufen in der Regel mehr auf die Qualität, nur noch 29 Prozent geben an, sie würden eher auf den Preis achten.
 
Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Qualitätsbarometers der Nürnberger Marktforschung puls. Dafür wurden 1001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger befragt.
 
Das Bekenntnis zu Qualität ist in einzelnen Bereichen sehr unterschiedlich „Fast ausschließlich“ und „eher“ auf Qualität achten Deutschlands Verbraucher vornehmlich beim Essen gehen (54 Prozent, Herbst 50 Prozent), bei Gesundheit & Wellness (52 Prozent, Herbst 46 Prozent) sowie bei Lebensmitteln (46 Prozent, Herbst 53 Prozent). Am unteren Ende der Skala stehen Sportartikel mit 34 Prozent (Herbst 29 Prozent), Urlaub mit 31 Prozent (Herbst 30 Prozent) und Automobile mit ebenfalls 31 Prozent (Herbst 38 Prozent). In diesen Bereichen herrscht ein strengeres Preisbewusstsein. Auffällig, dass insbesondere beim Autokauf die Preisorientierung sogar deutlich angezogen hat.
 
Zwar achten deutsche Verbraucher wieder stärker auf Qualität, ihre Wahrnehmung von Service und Kundenorientierung hat sich indes gegenüber Herbst 2006 nicht verbessert. Laut dem aktuellen PULS Qualitätsbarometer geben nach wie vor nur 13 Prozent an, sie würden bei Service und Kundennähe in den vergangenen sechs Monaten Verbesserungen feststellen. Die Mehrheit von 68 Prozent sieht die Serviceleistung in Deutschland als unverändert, 19 Prozent meinen, der Service sei im vergangenen halben Jahr eher schlechter geworden.
 
puls untersuchte weiterhin die Servicewahrnehmung von Mobilfunkanbietern. Demnach schneiden Vodafone und O2 am besten ab. Jeweils 56 Prozent der Befragten bewerten den Kundenservice mit „sehr gut“ beziehungsweise „gut“. Auch T-Mobile (51 Prozent) und überraschenderweise Aldi (Medion) (48 Prozent) erhalten für ihre Kundennähe überdurchschnittliche Noten. Mobilcom und E-Plus landen im Mittelfeld. Nur einen geringen Prozentsatz an Kunden überzeugen mit ihrem Service hingegen Debitel (38 Prozent), Tchibo (37 Prozent) und Talkline (25 Prozent).
 
12 Prozent der befragten Handybesitzer planen in den kommenden zwölf Monaten einen Wechsel des Anbieters. Dabei spielt allerdings die Kundenzufriedenheit keine entscheidende Rolle. Der Nettogewinner ist laut der Befragung insbesondere E-Plus, während zu den Nettoverlierern Vodafone, T-Mobile und O2 gehören. Lediglich Aldi weist eine hohe Zufriedenheit mit dem Service auf und wird zu den Gewinnern beim Wechsel des Anbieters gehören.
Quelle: puls Marktforschung; www.puls-navigation.de

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