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Reisefreude und gefühlte Nähe in der EU

Die Österreicher widerlegen das Klischee von den besonders reisfreudigen Deutschen, zumindest, was Reisen innerhalb der EU betrifft. 79 Prozent der österreichischen Bevvölkerung war bereits einmal oder öfter in Deutschland, 73 Prozent waren in Italien, 60 Prozent in Ungarn, jeweils rund 40 Prozent in Tschechien oder Griechenland, jeweils 35 Prozent in Slowenien oder Spanien. Um eine Spur geringer ist mit 32 Prozent die persönliche Kenntnis der Österreicher von Frankreich. Rund ein Viertel der Bevölkerung hat sich nach eigener Angabe schon in der Slowakei oder in England aufgehalten. Alle übrigen Länder wurden von den Österreichern bisher erheblich seltener besucht. Am geringsten war der Kontakt mit den neuen EU-Mitgliedern im Baltikum.
Für die Deutschen ist Österreich am vertrautesten: 61 Prozent berichteten, das Land bereits ein- oder mehrmals kennengelernt zu haben. Auf den weiteren Plätzen des Reisekatalogs findet man - (zu jeweils 46 Prozent) - Italien, Frankreich und Spanien, dicht gefolgt von den Niederlanden (mit 44 Prozent). Vergleichsweise selten hat es die Deutschen bisher nach Dänemark, Polen, Tschechien oder Ungarn gezogen. Lediglich rund jeder vierte Deutsche war bereits in einem dieser Länder.
Bei den Tschechen waren die meisten (73 Prozent) erwartungsgemäß vor allem in der Slowakei. Das zweithäufigste von den Tschechen besuchte Land ist mit 65 Prozent Deutschland, das dritthäufigste Österreich (54 Prozent). Nahezu gleich groß ist die persönliche Erfahrung der Tschechen mit Polen. Eine recht beträchtliche Rolle spielen für die tschechische Bevölkerung als touristische Ziele ansonsten noch Ungarn und Italien. Diese beiden Länder wurden von jeweils etwa zwei Fünfteln unserer Nachbarn aufgesucht.
Die Polen haben sich bisher auffallend wenig im Ausland aufgehalten. Besucht wurden von ihnen in größerer Zahl nur Deutschland (zu 40 Prozent) ,Tschechien (zu 30 Prozent) und die ebenfalls benachbarte Slowakei (zu 22 Prozent). Eine Reise nach Österreich haben 13 Prozent der Polen schon irgendwann einmal unternommen.
 
Welche anderen Nationen in Europa schätzen EU-Bürger nun als der eigenen Bevölkerung in Mentalität und Lebensweise am ähnlichsten ein?
Die Österreicher registrieren ungeachtet mancher Rivalitäten und ethnischer Sticheleien eine mentale Verwandtschaft vor allem zu den Deutschen. 64 Prozent der hierzulande repräsentativ befragten Personen äußerten sich in diesem Sinne. 21 Prozent der Österreicher verwiesen darüber hinaus auch auf eine Ähnlichkeit mit den Verhaltensweisen der Ungarn. Zu allen anderen Europäern bestehen schwächere mentale Beziehungen.
Die Deutschen verspüren ihre stärkste Wesensverwandtschaft zu den Österreichern. Diese hat - (mit einer Hinweisquote von 50 Prozent)- allerdings nicht ganz die gegenseitige Ausprägung. Abgesehen von den Österreichern bescheinigen sich die Deutschen zu 28 Prozent allenfalls noch Ähnlichkeiten mit den Holländern.
Die Tschechen betrachten sich zu 84 Prozent in einem sehr weitreichenden Einklang mit den sprachverwandten Slowaken sowie zu 42 Prozent auch mit den Polen. Immerhin fast jeder vierte Tscheche hat den Eindruck, daß die Österreicher der eigenen Bevölkerung am ähnlichsten sind. Erheblich schwächer ist hingegen bei den Tschechen mit 15 Prozent das Gefühl der Nähe zu den Deutschen. In Polen besteht bei 46 Prozent ein vorherrschender Eindruck der Nähe zu den Tschechen. 37 Prozent der Polen haben verwandtschaftliche Gefühle zu den Slowaken, 28 Prozent auch zu den angrenzenden Litauern.
Quelle: Imas International office@imas.at

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