ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Rekordabsatz bei Navigationsgeräten

Mit 18,1 Millionen verkauften Geräten lag die Nachfrage nach tragbaren Navigationsgeräten in Europa im vergangenen Jahr um 3 Millionen über dem Wert für das Jahr 2007. Das entspricht einem Anstieg von 20 Prozent. Im vierten Quartal spürte jedoch auch diese Branche die globale Wirtschaftskrise.
 
Noch nie zuvor gingen in Europa so viele portable Navigationsgeräte (PND) über den Ladentisch wie im Jahr 2008. Mit 18,1 Millionen verkauften Produkten übertraf die Branche die Nachfrage des Vorjahrs um etwa 3 Millionen. Dies bedeutet einer Steigerung von 20 Prozent. Deutschland behauptete sich als wichtigster europäischer Markt mit einer Nachfrage von 4,375 Millionen elektronischer Lotsen, was sogar einem Zuwachs von 22 Prozent gegenüber dem Jahr 2007 entspricht. Osteuropa verdoppelte mit einem Anstieg von 600.000 auf 1,5 Millionen Geräte fast seinen Umsatz. In Westeuropa wurden nach 14,5 Millionen Geräten im Jahr 2007 im vergangenen Jahr 16,6 Millionen gekauft. Dies entspricht einem Wachstum von 15 Prozent.
 
Im Verlauf des vierten Quartals 2008 schwächte sich die Nachfrage jedoch ab. Zeitgleich mit dem ersten Höhepunkt der Welle schlechter Wirtschsftsmeldungen Mitte Oktober ließ der Boom deutlich nach, so dass im vierten Quartal die Nachfrage nach portablen Navigationsgeräten europaweit sogar um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank. Am Weltmarkt, der für das Jahr 2008 auf etwa 40 Millionen Geräte geschätzt wird, nimmt Europa einen Anteil von rund 45 Prozent ein und liegt damit knapp vor Amerika (41 Prozent) und weit vor der Region Asien/Pazifik (13 Prozent).
 
Die Hersteller investierten im vergangenen Jahr viel in die technische Ausstattung der Navigationsgeräte. Die Ergebnisse sieht der Verbraucher in From neuer, attraktiver Grafiken, wie dreidimensionaler Gebäude- und Landschaftsabbildungen, die die Orientierung erleichtern, sowie aufwändiger technischer Lösungen zur Berücksichtigung der Tageszeit und aktuellster Verkehrsverhältnisse bei der Routenkalkulation. Mit einem Anteil an der Gesamtnachfrage von 57 Prozent im Jahr 2008 liegen Navigationsgeräte mit Karten für ganz Europa im Trend. Im Vorjahr waren es noch 47 Prozent. Auch PNDs mit größeren Displays im 16:9-Format konnten sich um 14 Prozentpunkte auf 45 Prozent steigern. Ähnlich erfolgreich entwickelten sich Produkte, die Straßennamen verständlich ansagen können. Sie stiegen von 3 Prozent im Jahr 2007 auf 13 Prozent im vergangenen Jahr.
 
Die deutliche Preiserosion von -27 Prozent im Jahr 2007 konnte damit zwar nicht vollständig eingedämmt werden. Das Preisniveau blieb jedoch zumindest in den ersten drei Quartalen weitgehend konstant. Im vierten Quartal sank der Durchschnittspreis bedingt durch verstärkte Promotions im Handel europaweit auf 170 Euro und lag damit wiederum 27 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.
 
Für das Jahr 2009 erwarten die Marktforscher der GfK nochmals einen Anstieg der Nachfrage nach tragbaren Navigationsgeräten. Für Europa wird ein Volumen von knapp 19 Millionen Geräten erwartet. Die Nachfrage auf dem Weltmarkt wird auf etwa 46 Millionen Einheiten geschätzt.
 
Quelle: GfK Gruppe; www.gfk.com

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email