ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Rezeptfreie Erkältungsmittel mit überdurchschnittlichem Wachstum

2013: OTC-Markt (Quelle: IMS Health) 

 2013: OTC-Markt (Quelle: IMS Health)

Der Apotheken-Versandhandel mit Arznei- und Gesundheitsmitteln sowie Kosmetika und Medizinprodukten legte im Jahr 2013 mit +4,3 Prozent nach Menge leicht über Marktdurchschnitt (berechnet aus der gemittelten Nachfrage in der Vorortapotheke und dem Versandhandel, +3,6 Prozent) zu.
 
Von den insgesamt knapp 1,9 Milliarden abgesetzten Packungen wurden 120 Millionen über den Versandhandel distribuiert. Davon entfallen nahezu drei Viertel (74 Prozent) auf rezeptfreie Arzneimittel, gefolgt von Produkten aus dem Bereich Kosmetika und Körperpflege (13 Prozent), medizinischer Sachbedarf (z.B. Diagnostika wie Tests, aber auch Verbandsmittel u. ähnliches, 5 Prozent) und Ernährung (2 Prozent).
 
Von den insgesamt knapp 48 Milliarden Euro Umsatz (zu effektiven Verkaufspreisen) entfallen auf den Versandhandel 3 Prozent bzw. rund 1,4 Mrd. Euro. Davon wurden 60 Prozent mit rezeptfreien Produkten erwirtschaftet. Gegenüber den beiden Vorjahren bedeutet das einen Zugewinn beim Marktanteil (2012: 58 Prozent, 2011: 57 Prozent). Demgegenüber geht die Bedeutung rezeptpflichtiger Präparate im Versand zurück, indem ihr Marktanteil von 27 Prozent im Jahr 2011 auf 24 Prozent in 2012 zurück fiel und aktuell 22 Prozent ausmacht. Bei den übrigen Produktbereichen zeigt sich weitgehend Stabilität.
 
Bei rezeptfreien Produkten zeigt sich in Versandhandel und Offizin mit gut +6 Prozent Umsatzsteigerung eine vergleichbare Entwicklung. Unterschiede zwischen dem Direktkauf in der Vorortapotheke und dem elektronischen/telefonischen Bestellweg gibt es bei einzelnen Produktkategorien. Über beide Vertriebskanäle ergibt sich jeweils ein überdurchschnittlicher Zuwachs bei Erkältungsmitteln als Folge der zu Beginn des Jahres über mehrere Monate andauernden Erkältungswelle. Hier profitierte die Offizin sogar noch stärker als der Versandhandel, möglicherweise, weil sie akute Bedarfe schneller decken kann.
Quelle: IMS Health

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email