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Rotweine geben im Weinmarkt den Ton an

Weder für Mineralwasser noch für die gesamte Palette der alkoholfreien Getränke haben die deutschen Haushalte im Jahr 2000 so viel Geld ausgegeben wie für alkoholische Getränke. 14,2 Milliarden DM für Alkohol (ohne Bier) entsprechen ziemlich genau einem Drittel der gesamten Getränkeausgaben für den Haushaltskonsum.
 
Im Segment der alkoholischen Getränke spielt der Wein mit einem Ausgabenanteil von fast 46 Prozent eine dominierende Rolle, mit steigender Tendenz, fast drei Prozent mehr als im Vorjahr.
 
Bei genauem Hinsehen geht diese Entwicklung aber einzig auf die stetig wachsende Beliebtheit des Rotweins zurück. Rotwein zieht mit einem Absatzplus im Lebensmitteleinzelhandel von mehr als fünf Prozent die gesamte Warengruppe mit. Während der Weinverkauf im letzten Jahr um zwei Prozent zulegte, büßten andere Getränkekategorien Anteile ein. Sekt und Champagner mussten im Nach-Millenniumsjahr 2000 sogar einen kleinen Einbruch hinnehmen.
 
Weißwein musste ein Umsatzminus von fünf Prozent in November und Dezember 2000 hinnehmen, auf das Gesamtjahr bezogen stagnierte der Weißweinabsatz. Roséwein verzeichnete ein Minus von neuen Prozent in November und Dezember und einen Absatzrückgang von einem Prozent für das Gesamtjahr 2000. Diese Entwicklung des Trendprodukts Wein löst bei seinen Protagonisten eine gewisse Ernüchterung aus, denn im Handel war der Wein flächendeckend präsent.
 
Richtig profitieren von der angeregten Verbrauchernachfrage konnten nur die Discounter: Sie erzielten im Jahr 2000 allesamt zweistellige Zuwachsraten beim Absatz von Rotwein.
Quelle: IRI/GfK Retail Services; Karl-Heinz.Roiger@infores.de

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