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Schlechte Presse beeinflusst den Autokauf

Negative Presseberichte haben einen überraschend hohen Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Autofahrern.
 
Dies ergab eine Befragung von knapp 2.000 an einem Autokauf interessierten Personen durch die Nürnberger Marktforschung PULS. Demnach reagieren 46 Prozent der Befragten negativ auf die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland, 45 Prozent auf Entlassungen in Deutschland und 29 Prozent auf Skandale im Management wie unlängst bei VW. Automobilunternehmen müssen bei ihren Entscheidungen ins Kalkül ziehen, dass Kunden sie für negative Schlagzeilen direkt bestrafen. Wer glaubt, Autokäufer wären nur an den Fahrzeugen, nicht jedoch am Image des Unternehmens interessiert, verkennt die Realität. Dabei reagieren Männer auf negative Nachrichten wie Arbeitsplatzverlagerung, Entlassungen und Skandale deutlich sensibler als Frauen.
 
Die Beeinflussung durch Negativ-Nachrichten beschränkt sich natürlich nicht nur auf Unternehmensmeldungen. Noch eindeutiger lassen sich Autokäufer von Preis- und Produktnachrichten beeinflussen. So gaben 68 Prozent an, Preiserhöhungen hätten einen sehr großen beziehungsweise großen Einfluss auf ihre Kaufentscheidung. Selbiges behaupten 65 Prozent bezüglich schlechter Platzierungen von einzelnen Automarken in Statistiken und Tests, immerhin 50 Prozent werden durch Rückrufaktionen negativ beeinflusst. Autokäufer beobachten heutzutage sehr genau die Medien. Wer eine schlechte Presse hat, wird sich schwer tun, langfristig in Deutschland Autos zu verkaufen. Aus der PULS-Befragung geht auch hervor, dass vor allem Importeur-Marken anfällig sind für Preiserhöhungen, schlechte Testberichte und Skandale bei Führungskräften.
 
Quelle: puls - The Navigation Company; www.puls-navigation.de

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