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Schlechte Zeiten - gute Manieren

Höflichkeit und gutes Benehmen stehen in Deutschland wieder hoch im Kurs. 87 Prozent der Bevölkerung finden, dass diese Tugend zu den wichtigsten Erziehungszielen gehört. Ein gewalter Sprung seit 1992, damals fanden nur 73 Prozent der Deutschen dies wichtig.
 
Insgesamt ist die gesellschaftliche Meßlatte für eine gute Kindererziehung heute deutlich höher als vor einem Jahrzehnt. Nicht nur gute Manieren, sondern auch Disziplin, Toleranz, Wissensdurst, Interesse für Politik und technisches Verständnis werden heute weitaus mehr geschätzt.
 
Auch Sparsamkeit steht in der derzeitigen schlechten wirtschaftlichen Lage wieder hoch im Kurs. Von 59 Prozent vor zehn Jahren auf jetzt 72 Prozent ist der Anteil gestiegen, die dies für wichtig bei der Kindererziehung ansehen. Langsam erwärmt sich die Gesellschaft auch wieder für Bescheidenheit, die ganz aus der Mode gekommen war. Damals fanden 22 Prozent das wichtig als Erziehungsziel, heute 29 Prozent.
 
Möglicherweise wächst in unserer Gesellschaft die Erkenntnis, dass bei knappem Stellen- und Ausbildungsangebot neben Wissen und Fähigkeiten auch soziale Tugenden erheblichen Einfluß haben, um im Wettbewerb zu bestehen. Wer höflich ist und gutes Benehmen hat, dem werden, bei gleicher Begabung, im Ausbildungsbereich bessere Chancen eingeräumt.
 
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; epiel@ifd-allensbach.de

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