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Schlechtere Noten für Lehrer im Osten

In ein paar Tagen schlägt für Deutschlands Schüler die Stunde der Wahrheit - dann werden wieder die aktuellen Halbjahreszeugnisse ausgegeben. So lange brauchen Deutschlands Lehrer nicht mehr zu warten, denn die bekommen jetzt schon ihre "Noten": Deutschlands Eltern bewerteten die Lehrer ihrer Kinder. Der Grad der Zufriedenheit mit den Lehrern des jeweils ältesten schulpflichtigen Kindes ist relativ hoch. Auf einer Notenskala von 1 für 'vollkommen zufrieden' bis 5 für 'vollkommen unzufrieden' erreichten die deutschen Lehrer immerhin einen Notenmittelwert von 2,32. Allerdings lassen sich deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Bundesländern und zwischen den verschiedenen Schularten feststellen. Während beispielsweise der Anteil der "vollkommen Unzufriedenen" im gesamtdeutschen Durchschnitt rund 3 Prozent beträgt, liegt dieser Wert im Osten der Republik mit 6,4 Prozent mehr als doppelt so hoch!
 
Ähnlich deutlich fällt auch der Unterschied in der Gesamtnote aus: die Lehrer in den neuen Bundesländern und in Berlin schneiden dabei fast eine Viertelnote schlechter ab. Zum Vergleich: In den südlichen deutschen Bundesländern sind immerhin 78,7 Prozent der befragten Eltern "vollkommen zufrieden" oder "zufrieden" mit den Lehrern ihres ältesten Kindes, während dieser Wert in den neuen Bundesländern nur 51,1 Prozent beträgt. Auch zwischen den verschiedenen Schularten gibt es Unterschiede. Während die Eltern von Grundschulkindern zu 70,5 Prozent 'zufrieden' oder 'vollkommen zufrieden' sind, beträgt deren Anteil unter den Eltern von Gymnasiasten nur 53,3 Prozent. Den höchsten Anteil an "unzufriedenen" und "vollkommen unzufriedenen" Eltern findet sich, mit 17,6 Prozent bei deutschen Hauptschülern. Die Eltern von deutschen Grundschülern sind nur zu 8,4 Prozent "unzufrieden" oder "vollkommen unzufrieden".
Quelle: Dr. Eisele & Dr. Noll GmbH ; www.management-consult.de

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