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Schnäppchenjäger aufgepasst!

Mehrwertsteuer sparen, Waren zum "Einkaufspreis" oder als Dieter Bohlen verkleidet ein kostenloses Produkt "abzustauben" - es ist ein deutlicher Trend zum verstärkten Einsatz solcher Marketinginstrumente zu beobachten. Eine zwar nicht neue, dafür aber gerade in letzter Zeit wieder gern eingesetzte Maßnahme ist die Geld-zurück-Garantie, bei der dem Kunden versprochen wird, dass er sein Geld zurück bekommt, falls das erworbene Produkt nicht wirken, schmecken oder gefallen sollte und er es daraufhin zurückgibt. Sieben von zehn Befragten (70%) sind derartige Aktionen seit Januar 2005 aufgefallen. Lediglich die derzeit von vielen Unternehmen ins Leben gerufenen Treuepunkt-Aktionen gelangten mit 84 Prozent noch stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung. Im Durchschnitt hat jeder Deutsche in den letzten drei Monaten an 1,85 Rabattaktionen teilgenommen, bei über 55-Jährigen und Hauptschulabsolventen waren es nur 1,5 Aktionen. Etwa fünf Prozent der Befragten kann man als "Rabattjäger" bezeichnen, sie haben seit Januar mindestens fünf der zehn vorgestellten Aktionen in Anspruch genommen.
 
Geld-zurück-Garantie
 
Knapp die Hälfte der Befragten (48%) äußern, durch die Garantie hätten sie kein Risiko beim Kauf. 38 Prozent bestätigen, die Geld-zurück-Garantie vermittle ihnen das Gefühl, dass das gekaufte Produkt wirklich gut sein müsse. Dennoch überzeugt die Garantie beileibe nicht jeden: Immerhin 28 Prozent glauben nicht, dass sie ihr Geld wirklich zurückbekommen würden. Jedem Fünften (20%) wäre es peinlich, das Produkt bei Nichtgefallen einfach wieder zurückzugeben.
 
Bei Frauen geht das Konzept der Unternehmen besser auf: Einerseits erhöht die Geld-zurück-Garantie bei ihnen das Vertrauen in den Hersteller deutlich stärker als bei Männern (44% gegenüber 27%) und ist daher in (noch) stärkerem Maße ein wichtiges Argument im Entscheidungsprozess (41% gegenüber 34%). Andererseits ist ihnen die Rückgabe vergleichsweise peinlicher (24% vs. 15%) und der Rückgabeaufwand stört sie noch mehr als Männer (41% vs. 31%). Daher stellen Frauen in gewisser Weise die ideale Zielgruppe dar, denn sie lassen sich am ehesten durch die Garantie anlocken und gleichzeitig die geringsten Regressforderungen erwarten.
 
Die ausführlichen Ergebnisse können Sie direkt bei Ipsos nachlesen:
Frage des Monats mit planung & analyse
Quelle: Ipsos GmbH, Gudrun Witt; www.ipsos.de

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