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Schnupfen & Co. bringen Gewinn

© Harald Wanetschka / PIXELIO 

 © Harald Wanetschka / PIXELIO

Der Markt für nicht rezeptpflichtige Arznei- und Gesundheitsmittel in Apotheken (inkl. Apotheken-Versandhandel), Lebensmittelhandel (inkl. Discounter) und Drogeriemärkten hat sich im Gesamtjahr 2009 leicht positiv entwickelt (Umsatz: +2%, Absatz: +1%). Besonders das erste und das letzte Quartal sorgten aufgrund der saisonalen Grippe- und Erkältungswellen für Zuwächse.


Über alle Vertriebskanäle erzielten OTC-Produkte mit 1,38 Milliarden verkaufter Verpackungen ein Umsatzvolumen von 7,9 Milliarden Euro. Getrieben wurde die Entwicklung in erster Linie vom rasanten Wachstum des Apotheken-Versandhandels, der die Wettbewerbsstruktur im Gesamtmarkt zunehmend verändert. Im abgelaufenen Jahr setzte dieser Vertriebskanal über eine halbe Milliarde Euro um und steigerte sein Umsatzvolumen gegenüber 2008 um 30 Prozent (Absatz: +31%). Damit beansprucht er inzwischen gut acht Prozent des gesamten Umsatzkuchens in der Selbstmedikation.
 
Das Geschäft im OTC-Markt (ohne Versandhandel) florierte vor allem in den ersten und letzten drei Monaten aufgrund des gestiegenen Bedarfs an Produkten zur Linderung von Erkältungs- und Grippesymptomen –  und glich damit vor allem die im dritten Quartal schwache Entwicklung aus. Insbesondere Halsschmerzmittel zeigten kräftige Zugewinne in Umsatz und Absatz; darüber hinaus verzeichneten Grippemittel, Hustenpräparate, Erkältungsbonbons, Schnupfensprays und Augenprodukte überdurchschnittliche Zuwächse. Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass das OTC-Geschäft nach wie vor stark vom Verlauf der saisonalen Erkältungskrankheiten abhängt.
 
Mit einem Jahresvolumen von rund 39 Milliarden Euro verzeichnete der Gesamtmarkt Pharma- & Healthcare ebenfalls leichte Zuwächse (2,2%) bei stagnierender Absatzentwicklung. Getragen wurde das Umsatzwachstum von den stationären Apotheken (+2,3%) bei den rezeptpflichtigen Arzneimitteln allerdings nur noch über eingelöste Kassenrezepte; die Absätze waren dagegen leicht rückläufig (-1%). 
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