ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Schwache Binnennachfrage belastet Konjunktur

© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO 

 © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO

Im vierten Quartal 2009 stagnierte das reale Bruttoinlandsprodukt der Eurozone, nachdem es in im dritten Quartal 2009 um 0,4% gewachsen war. Getrieben wurde diese Entwicklung durch die schwache inländische Nachfrage.

 
Entsprechend bleiben die wirtschaftlichen Aussichten für den Euroraum durchwachsen: Das Bruttoinlandsprodukt dürfte nur moderat, um etwa 0,2% bis 0,3 % je Quartal zunehmen. Starke konjunkturelle Belastungen im Prognosezeitraum werden erneut von den auslaufenden Impulsen der Fiskalpolitik, der weiterhin restriktiven Kreditvergabe und der hohen Arbeitslosigkeit ausgehen.
 
So sanken im vierten Quartal die privaten Investitionen um 1,3%, während der private Konsum stagnierte. Der private Konsum dürfte in dem ersten Quartal des laufenden Jahres stagnieren und nur sehr schwach, um jeweils 0,1% in den folgenden Quartalen wachsen. Die privaten Investitionen werden im ersten Quartal 2010 wetterbedingt um 0,5% schrumpfen.
 
Nach einem kräftigen Anstieg um 2,2% wird sich die Entwicklung der Industrieproduktion in den Folgequartalen deutlich abflachen. Unter der Annahme, dass im Prognosezeitraum der Ölpreis um USD 77 schwanken und der Wechselkurs auf USD 1,37 je Euro sinken wird, dürfte der zu erwartende Preisanstieg bei den Importgütern einen moderaten Inflationsdruck erzeugen - jeweils 1,6% im zeiten und dritten Quartal 2010.  

Zu diesem Ergebnis kommt der Euro-zone Economic Outlook des ifo Instituts.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email