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Schwere Zeiten für Versandhäuser

Die großen Versandhäuser haben auch weiterhin mit Umsatzeinbrüchen zu rechnen. Es sind weniger die verlängerten Öffnungszeiten des stationären Handels, die dem Versandhandel die Kundschaft abgraben, sondern eher deren häufig wechselnde Sonderangebote. Außerdem finden viele anderswo günstigere Angebote. 61 Prozent der Deutschen haben in den letzten zwölf Monaten bei einem der größeren Versandhäuser bestellt. Hier liegt Quelle mit 66 Prozent ganz vorne, gefolgt von Otto mit 38 Prozent, wenn man die zugehörigen Heine und Baur dazu nimmt, erreicht Otto sogar 55 Prozent, Neckermann folgt mit 33 Prozent. Was die bestellte Menge betrifft, so wollen 36 Prozent, in diesem Jahr ebenso viel bestellen wie im letzten Jahr, 7 Prozent wollen sogar mehr bestellen, aber 30 Prozent der Versandhandelskunden wollen eindeutig weniger ordern.
 
Die Gründe dafür reichen von günstigeren Angeboten bei anderen Anbietern (38 Prozent) über die fehlende "Sinneserfahrung" beim Kauf (36 Prozent) bis zur als lästig empfundenen Zustellung per Post und Spedition (27 Prozent), aber sicher auch in der Diskrepanz zwischen dem, was dem Kunden wichtig ist, wenn er einkauft, und dem, was der Versandhandel zu bieten hat. Am wichtigsten sind für 70 Prozent der Kunden Sonderangebote, nur 64 Prozent sind jedoch der Meinung, dass der Versandhandel diesem Wunsch Rechnung trägt. 59 Prozent legen Wert auf lange Öffnungszeiten. 49 Prozent wollen sich gut beraten fühlen, aber nur 16 Prozent glauben, dass sie beim Versandhandel tatsächlich umfassende Beratung vorfinden.
Quelle: Dialego AG; www.dialego.de

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