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Sicherheitslage spielt bei Auswahl von Reisezielen wichtige Rolle

Wenn man heute eine Urlaubsreise unternimmt, ist in vielen Ländern, auch in europäischen, die erste Frage die nach der Sicherheitslage. Auf der Rangliste der Länder, die man aufgrund von Gefahren und Risiken lieber nicht bereist, stehen ganz oben zwar Länder wie Irak (26 Prozent), Afghanistan (26 Prozent) und Iran (22 Prozent), aber auch europäische Ziele wie Spanien (10 Prozent) und Mallorca (9 Prozent) werden in dieser Reihe auf Platz 6 bzw. auf Platz 8 genannt.
 
Die Rangfolge der als gefährlich eingeschätzten Länder orientiert sich sehr stark an der Nachrichtenlage in den Medien, daher ist nicht weiter verwunderlich, dass die USA sich erst auf Platz 10 finden, sicher weil es dort nach dem 11. September 2001 keinerlei Anschläge mehr gab, von denen sich Touristen bedroht fühlen könnten.
 
Befragt, welche Gründe die Bedenken gegenüber bestimmten Ländern ausmachen, stehen politische Unruhen (91 Prozent) und Gewalt gegen Touristen (79 Prozent) ganz oben. Gesundheitliche Gefahren wie Infektionen, Epidemien oder Parasiten, von denen man in außereuropäischen Ländern sicher eher heimgesucht werden kann als von terroristischen Anschlägen, haben weit weniger der Befragten im Blickfeld (51 Prozent). Probleme wie Naturkatastrophen und schlechte Infrastruktur (jeweils 26 Prozent) spielen nur eine sehr untergeordnete Rolle.
 
Im Aufbruch nach Ländern wird deutlich, dass die Themen politische Unruhen und Gewalt gegen Touristen für Spanien und Mallorca einen eben so hohen Stellenwert haben wie für den Irak, Afghanistan und Iran. Wobei in Spanien und auf Mallorca wohl eher die Anschläge der ETA gemeint sind. Erstaunlicherweise ist der Terroranschlag auf die U-Bahn in London 2005 eher in Vergessenheit geraten, denn niemand hat England als ein riskantes Reiseland erwähnt.
 
Reiseländer, über die am häufigsten Erkundigungen im Hinblick auf die Sicherheitslage eingezogen werden, sind: Ägypten (13 Prozent), die Türkei (9 Prozent) und Spanien mit (7 Prozent). Mehr als ein Viertel der Befragten (28 Prozent) hat sich bereits einmal beim Auswärtigen Amt über die Sicherheitslage in einem bestimmten Urlaubsreiseland erkundigt.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Dialego. Zwischem dem 2. und 9. September 2009 wurden 1.000 Deutsche online nach Reisezielen und möglichen Bedenken gefragt.
Quelle: Dialego; www.dialego.de

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