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Skepsis bei Lebensmitteln bleibt

© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO 

 © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO

Für über die Hälfte der Deutschen (50,1%) sind Lebensmittelskandale nur die „Spitze eines Eisberges“. Besonders deutlich urteilen diejenigen, die für die Ernährung ihrer Familie verantwortlich sind: Bei 71% der Hausfrauen und Hausmänner hat das Vertrauen in die Lebensmittel deutlich gelitten.

Im Gegenzug glauben 41,6% der Befragten, dass es sich bei den Skandalen um Einzelfälle handele und die Lebensmittelqualität in Deutschland gut sei. Mehr als zwei Drittel aller Befragten, nämlich 69,5%, waren auch der Meinung, die Verursacher der Skandale müssten noch stärker als bisher zur Verantwortung gezogen und gegebenenfalls bestraft werden. Am deutlichsten wird diese Meinung von Verbrauchern in NRW vertreten.
 
Insgesamt halten 15,3% Bio-Produkte für die gesündere Alternative und kaufen diese überwiegend oder sogar nur noch. Dabei unterscheiden sich die Akzeptanzwerte zwischen dem Westen und dem Osten der Republik deutlich: Während 18,2% der Westdeutschen überwiegend auf Bio-Produkte setzten, sind es im Osten lediglich 4,4%. Immerhin meinen ein Viertel aller Westdeutschen (25,8%), auch Bio-Produkte seien belastet und deren Verzehr mache gar keinen Unterschied. In den neuen Bundesländern liegt diese Skepsis mit 37,3% sogar noch höher.
 
Im Rahmen ihrer allgemeinen Markt- und Gesellschaftsforschung führt die ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG seit 2007 in Zusammenarbeit mit TNS Emnid Befragungen zur Einschätzung der Bürgermeinungen in Deutschland durch. Die Umfrage „ARAG Trend“ findet jeweils im Frühjahr und im Herbst statt. Dabei werden mehr als 1.000 Menschen befragt.

Nähere Informationen zu TNS finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.  

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