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Slogans mit Wir-Gefühl und Englisch sind im Aufwind

Die Forderung nach mehr Partizipation und Verantwortungsgefühl in der Werbung zeigt sich an der Häufung von Begriffen wie "gemeinsam", die von 1,8 Prozent in 2004 auf 7,4 Prozent in 2008 zugenommen haben.
 
In diesem Zuge kehrt auch die englische Sprache als internationales Bindeglied zurück. Das englische Wort "We" gehört dieses Jahr erstmals zu den Top-15 der meistverwendeten Wörter in deutschen Werbeslogans.
 
Eine weitere wichtige Entwicklung in der Werbesprache ist der Verweis auf Qualität. Nach den Extremen "Geiz ist Geil" und luxuriösem Premium-Image zeigt sich heute eine Rückbesinnung auf Authentizität, Güte und ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis. So ist der Anteil an Markenslogans mit konkreten Qualitätsversprechen von 9,5 Prozent in 2004 auf 28,8 Prozent in 2008 stark angestiegen.
 
Zu beobachten ist außerdem, wie Unternehmen ihre Kommunikation auf die Turbulenzen der Finanzkrise anpassen: die einen durch eine verstärkt vernünftige, rationale Tonalität, die Leistungsversprechen an Effizienz koppelt. Die anderen durch das Versprühen von zuversichtlichem Optimismus mittels innovativer, spaßorientierter Wortkreationen.
 
Das sind die Ergebnisse der akteullen "Werbetrends 2009"-Studie von Slogans.de und Trendbüro. Untersucht wurden 5.196 Markenslogans aus 35 Branchen, die zwischen Anfang 2004 und Ende 2008 neu eingeführt wurden. Teil der Auswertung sind erstmals auch Analysen der meistverwendeten Begriffe und sprachlichen Branchen-Schwerpunkte innerhalb der Slogans.
Quelle: Trendbüro; www.trendbuero.com

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