ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


So ticken Uhrenkäufer

Die deutschen Verbraucher lassen sich dem neuen GfK-Uhrenpanel zufolge in zehn verschiedene Typen von Kleinuhrenkäufern einteilen. Für rund 23 Prozent der Konsumenten, die "Materialfixierten" ist es am wichtigsten, wie eine Uhr beschaffen ist. Die Marke ist dabei weniger von Bedeutung, günstige Preise und Sonderangebote hingegen schon. Die nächst kleinere Käufergruppe, die "Handelstreuen", will vor allem gut beraten werden und kauft deswegen typischerweise im Fachhandel. Das macht sich im Geldbeutel bemerkbar: Die Handelstreuen geben rund 106 Euro für eine Uhr aus - ein Drittel mehr als der Durchschnitt mit 78 Euro. Luxus ist für diese Gruppe zweitrangig, allerdings legt sie Wert auf eine große Auswahl an bewährten Marken.
 
Die Discounter-Kultur macht sich auch auf dem Kleinuhrenmarkt bemerkbar: Fast ein Fünftel aller Uhrenkäufer sind "Ramschkäufer" oder "Schnäppchenjäger". Letztere achten neben dem optimalen Preis- Leistungs-Verhältnis auch auf die Ästhetik. Sie bevorzugen Uhren, die nicht nur viel fürs Geld bieten, sondern am Handgelenk auch gut aussehen. Für die Ramschkäufer jedoch ist der Preis das alleinige Kriterium bei der Kaufentscheidung. Weniger aufs Geld achten "Statussuchende" und "Designverliebte". Überwiegend Frauen mit gehobenem Einkommen sind es, die eine Uhr anhand des Designs auswählen. Im Marktsegment der Modelle von 75 bis 149 Euro entfällt auf sie rund ein Zehntel des Umsatzes. Dreimal so viel wie der Durchschnittskunde geben die "Statussuchenden" aus. Obwohl nur jeder zehnte Kleinuhrenkäufer zu dieser Gruppe zählt, zeichnen sie für ein Sechstel des Gesamtumsatzes im Markt für Kleinuhren - der sich in Deutschland im Jahr 2005 auf 834 Millionen Euro beläuft - verantwortlich.
 
Die wenigsten Deutschen zählen zu den "Ausstattungsfetischisten", die überdurchschnittlich teure Markenuhren besitzen. Diese kleine Gruppe kauft Modelle - oft sogar mehrere - mit viel Technik, wie zum Beispiel solarbetriebene Uhren oder Uhren, die einem hohen Wasserdruck standhalten. Ihre Marktbedeutung ist trotzdem äußerst gering: Von rund 14 Millionen im Jahr 2005 verkauften Uhren wurden knapp 130.000 Stück von dieser Verbrauchergruppe erworben. Im Hochpreissegment, also bei Uhren über einem Kaufpreis von 350 Euro, machen die "Funktionsästhetiker" den Löwenanteil aus: Gut 40 Prozent aller Uhren aus diesem Preissegment werden von diesem Kundentyp gekauft. Die Gruppe ist anspruchsvoll in Bezug auf das Design wie auch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, gibt dafür aber leicht überdurchschnittlich viel Geld aus. Besonders wichtig: Die Uhr muss Zusatzaufgaben erfüllen, also zum Beispiel zum Zeit stoppen geeignet sein und das Datum anzeigen.
Quelle: GfK; www.gfk.com

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email