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Sommerzeit ist Stauzeit

Pünktlich zum Ferienende ist wieder Stauzeit und unter Autofahrern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gehören Urlaubs- und Ferienstaus zu den nervenaufreibendsten Stautypen (Top-2-Box „sehr“ bzw. „eher nervig“: 73,3 %).
 
Nerventechnisch lediglich schlimmer sind Staus, die durch neugierige Autofahrer ausgelöst werden (92,1 %). Einkaufsstaus (74, 2%) und Berufsverkehrsstaus (75,0 %) ordnen die befragten Autofahrer in Punkto Geduldprobe ähnlich grenzwertig ein wie den Urlaubsreiseverkehr. Sanftmütiger sind die Österreicher, Deutschen und Schweizer am Steuer, wenn ein Verkehrsunfall die Straßen blockiert (40,4%).
 
Jeder Vierte steckt zumindest mehrmals pro Woche im Kolonnenverkehr (26,1%), jeder Zweite zumindest mehrmals im Monat (50,9%). Unter den Befragten, die mehr als 30.000 km pro Jahr fahren, sind es sogar knapp über 40 Prozent (42,3%), die mehrmals pro Woche im „Stop-and-Go“–Verkehr dahinschleichen. Sieben von zehn geraten zumindest mehrmals monatlich in einen Verkehrsstau (70,6%).
 
Kein Wunder, dass jeder zehnte Autofahrer regelrecht aggressiv wird, wenn es längere Zeit im Auto (wieder einmal) nicht voran geht (Bottom-2-Box „sehr“ bzw. „eher aggressiv“: 12,2%). Die besseren Nerven haben übrigens die Männer, die Stimmung sinkt bei Frauen in einer Autokolonne vergleichsweise schneller auf den Nullpunkt (Top-2-Box „sehr“ bzw. „eher ausgeglichen“: Männer 52,1%; Frauen 40,8%). Auch gilt: Je älter, desto lockerer wird der Zeitverlust durch einen Verkehrsstau genommen und desto weniger schlägt sich die Verminderung der zulässigen Fahrgeschwindigkeit auf den Gemütszustand.
 
Teilweise selbst Schuld: Wie die Umfrage zeigt, fährt mehr als die Hälfte der Autofahrer für Gewöhnlich bewusst in Staus. Nicht einmal jeder Zweite wechselt im Normalfall die Fahrtroute, wenn er über Verkehrsfunk, Navi oder sonst wie erfährt, dass es auf der Autobahn staut. Ganz im Gegenteil, jeder Dritte fährt stur auf der Autobahn die Route weiter, bis er das Ziel erreicht (33,7%). Etwa genauso viele hoffen auf die Vernunft der anderen Verkehrsteilnehmer, welche schon auf eine andere Strecke ausweichen werden (32,3%). Über eine alternative Route nachgedacht wird dann erst, wenn sich die Stausituation nicht zu ändern scheint und schließlich irgendwann der Geduldsfaden reißt.
 
Das sind die Ergebnisse einer Mehrländerstudie von Marketagent.com. Befragt wurden rund 2.750 Autofahrern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz CAWI zwischen dem 23.04. und 05.08.2009.
Quelle: Marketagent.com; www.marketagent.com

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