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Sonnenschutzmittel - nicht in jeder Hinsicht sicher

Vielfältige und hohe Erwartungen haben die Verbraucher an Sonnenschutzcremes und -gel. Nutzen doch fast 80 Prozent von ihnen solche Sonnenschutzmittel. Die Erwartungen sind im wesentlichen Schutz vor Sonnenbrand ( 93 Prozent), was Sonnenschutzmittel bekanntlich auch leisten, aber 81 Prozent der Verbraucher erwarten auch, dass die üblichen Sonnenschutzmittel ebenfalls vor Hautkrebs schützen. Eine Erwartung, die nach neuesten Untersuchungen die meisten Sonnencremes nicht erfüllen. Dies dürfte insbesondere für diejenigen Sonnenhungrigen von Bedeutung sein, die sich 1-2 Stunden (15 Prozent) oder sogar länger als 2 Stunden (11 Prozent) intensiver Sonneneinstrahlung aussetzen. Hier ist die Altersgruppe der 14-19 -jährigen führend. Die starke Sonnenexposition ist bei den meisten Verbrauchern freiwillig. Zeitlich nutzen viele das Wochenende (77 Prozent) und den Urlaub (76 Prozent). Nur 16 Prozent geben an, aus beruflichen Gründen einer starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein, Männer häufiger als Frauen.
 
Bei der Verwendung von Sonnenschutzmitteln sind Frauen (85 Prozent) übrigens gewissenhafter als Männer (75 Prozent). Beim Einsatz von Sonnenschutzmitteln bei starker Sonnenexposition spielt auch die Befürchtung vorzeitiger Hautalterung eine Rolle. Dieses Motiv findet man bei Frauen (56 Prozent) weit häufiger als bei Männern (31 Prozent). Wenn es um Kinder geht, die längere Zeit im Freien spielen, kommen Sonnencremes noch konsequenter zur Anwendung. 88 Prozent der Eltern cremen ihre Kinder auf jeden Fall ein, wenn diese längere Zeit in der Sonne spielen. Auch hier sind Schutz vor Sonnenbrand und Schutz vor Hautkrebs die vorrangigen Motive. Da so viele Verbraucher fälschlícherweise darauf vertrauen, dass Sonnenschutzmittel auch vor Hautkrebs schützen, bleibt zu hoffen, dass die Erkenntnisse der Forschung die Hersteller dazu motiviert, sich bei der Entwicklung von Sonnenschutzmitteln intensiver den Schutzfaktoren zu widmen, die dem Hautkrebs vorbeugen.
Quelle: Dialego AG; www.dialego.de

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