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Sorglos alt werden?

Immer mehr Verbraucher aus allen Altersgruppen sorgen sich ums Älterwerden. Die Ungewissheit über die finanzielle Sicherheit und die gesundheitliche Verfassung nimmt zu. Aber nicht nur Senioren, sondern insbesondere die Altergruppen der 20- bis 30-Jährigen und 35- bis 49-Jährigen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema „Älterwerden“.
 
In den Zwanzigern wird erst studiert, dann kommt der erste Job, das erste Heim, eine feste Partnerschaft – das Leben wird intensiv gelebt und viel in die eigene Weiterbildung investiert, bevor es ans Brötchen verdienen geht. Und nebenbei beobachten die Twens einander, lernen so ihre Konkurrenz kennen und setzen sich selbst unter Druck. Doch was passiert, wenn man diesem Druck irgendwann nicht mehr gewachsen ist ? Die Angst, schneller als erwartet alt zu sein, kommt auf – und dann? Bei der anderen Gruppe zwischen 35 und 49 Jahren werden die ersten Anzeichen des Alters sichtbar: Midlife-Crisis, Menopause, die Kinder sind aus dem Haus, die Pensionierung naht. Und dann man will es sich gut gehen lassen, sich all das gönnen, was man auch verdient hat nach all den Arbeitsjahren.
 
Das heißt für die Verbraucherindustrie zugreifen: In Europa schätzt man, dass in diesem Markt 29 Milliarden Euro stecken. Die Industrie hat nun die Chance, die neuen Bedürfnisse dieser Verbraucher zu stillen und sie neu an sich zu binden. So muss sich z.B. der Lebensmittelmarkt umstellen, denn jetzt sind nicht mehr Fertiggerichte gefragt, sondern wieder die einzelnen Zutaten zum Selberkochen – der Verbraucher will wissen, was er isst und dass es gesund ist. Im Bereich Getränke verlieren nur die alkoholischen an Boden – denn es wird ja verstärkt auf die eigene Gesundheit geachtet. Jugendlich, gesund, faltenfrei – das will man sein, und das geht nicht nur mit Cremes und Wässerchen, sondern auf die Ernähung kommt es an!
Quelle: Datamonitor; Yasmeen Khan

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