ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Sparen bei Direktbanken wird immer beliebter

Höhere Zinsen, weniger Spesen und rund um die Uhr geöffnet, das sind die Schlagwörter, die als die "Killer-Argumente" für die Akquisition von Kunden für Direktbanken eingesetzt werden. Österreicher erledigen zunehmend ihre Bankgeschäfte über Computer oder Telefon - Tendenz steigend. So werden von den Direktbanken für 2007 mehr als 900.000 Kunden von Direktbanken erwartet und laut den Veröffentlichungen der Direktbanken sind es nicht nur "Internet-Junkies" oder jugendliche und studentische Zielgruppen sondern immer häufiger die so genannte Erbengeneration und das anspruchsvolle Segment der Gutverdiener.
 
Auch das scheinbar eingeschränkte Produktangebot (Fokus auf Sparen und Veranlagen) scheint kaum eine Barriere zu sein, im Gegenteil: diese Produkte werden die Renner auch 2007 bleiben. Einzig das Thema Sicherheit, das immer wieder medial verbreitet wird, könnte tendenziell den Zuwachs stoppen, wobei auch hier davon auszugehen ist, dass eher diejenigen Menschen verunsichert werden, die potenziell nicht der Kundengruppe der Direktbanken zuzurechnen sind. Der jungen Generation insbesondere ist damit keine Angst mehr zu machen.
 
Die GfK Austria Finanzmarktforschung hat das große mediale Interesse jedenfalls zum Anlass genommen, um eine groß angelegte und breite Basisstudie zum Thema Internet- und Onlinebanking bzw. zu Direktbanken durchzuführen.
 
Wertpapiere, Spar- und Girokonten sind die Renner bei Direktbanken In der Gesamtbevölkerung spielen zwar Direktbanken auf den ersten Blick nur eine geringe Rolle, lediglich 5% haben eine Geschäftsbezie-hung zu einer Direktbank, unter Online-Bankern verfügen 28% über eine Geschäftsverbindung zu einer Direktbank. Tendenz jedoch stark steigend. Bei der Produktnutzung dominieren einfache Produkte im Zusammen-hang mit Sparen und Zahlungsverkehr, auch Wertpapiere spielen eine immer bedeutendere Rolle, Versicherungen und Finanzierungen stoßen auch aufgrund des mangelnden Angebotes auf geringeres Interesse.
 
Bis zu einem Drittel des Geldvermögens wird bei Direktbanken veranlagt Trotz dieser Produktlimitierung sind die veranlagten Summen bei Direktbanken nicht gering. Die Hälfte der Direktbanken-Kunden gibt an, bis zu einem Drittel ihres Geldvermögens bei einer Direktbank zu veranlagen, knapp zwei Drittel (62%) haben jedoch weniger als EUR 10.000,- veranlagt.
 
Sicherheit: Banken und Privatnutzer rüsten sich durch bessere Software und/oder Code-Verfahren gegen Attacken:
 
Das Phänomen Phishing ist nicht zuletzt aufgrund der medialen Be-richterstattung unter den Nutzern von Online-Banking durchgängig bekannt. Die Hälfte der Online-Banker hat auch schon ein Phishing-Mail in den letzten 6 Monaten erhalten, trotzdem wird die Bedrohung als gering wahrgenommen, nur 14% fühlen sich bedroht. Eine sehr realistische Einschätzung zeigt sich auch beim Thema Internet-Betrug, die Online Banker sind sich bewusst, dass das Internet Gefahren birgt, so gehen mehr als 8 von 10 Online-Banker davon aus, dass Internet-Betrügereien zunehmen werden, die Eigenverantwortung beim Schutz gegen solche Attacken wird erkannt (77%).
 
Quelle: GfK Austria; www.gfk.at

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email