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Sparen für den Ruhestand

© Marko Greitschus / PIXELIO 

 © Marko Greitschus / PIXELIO

Vier von zehn Bundesbürgern (40,3 %) gehen davon aus, dass sie mehr als zehn Prozent ihres Nettoeinkommens in die Altersvorsorge investieren müssen, um im Ruhestand einen angemessenen Lebensstandard halten zu können. 27,2 Prozent gaben an, elf bis 20 Prozent investieren zu müssen; 13,1 Prozent, dass es sogar über 20 Prozent sein sollten. Dagegen schätzt knapp ein Viertel (23,8 %) die nötigen Aufwendungen auf fünf bis zehn Prozent. Gut ein Drittel (35,9 %) traut sich keine Einschätzung zu.
 
Doch wie viel ist denn nun angemessen? Nach Aussage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge sollten im Durchschnitt etwa fünf bis zehn Prozent des Bruttoeinkommens in die Altersvorsorge investiert werden. Das entspricht bei einem durchschnittlich verdienenden Angestellten in etwa acht bis 15 Prozent des Nettoeinkommens. Bei Selbstständigen sollte es dagegen noch mehr sein.
 
Mehr als ein Drittel (35,4 %) der Befragten gab an, sich bisher kaum mit dem Thema Altersvorsorge auseinander gesetzt zu haben. 29,7 Prozent haben sich immerhin bereits teilweise mit der Altersvorsorge beschäftigt und 32,1 Prozent sogar intensiv. Im Vergleich der befragten Altersgruppen scheinen besonders jüngere Menschen und Berufseinsteiger dieses Thema zu vernachlässigen. 57,8 Prozent der 20- bis 39-Jährigen antworteten, sich bislang kaum damit befasst zu haben.
 
Bei der Frage „Sicherheit oder Rendite“ legt die breite Mehrheit der Bevölkerung (54,4 %) bei der Altersvorsorge primär Wert auf Sicherheit. 28,9 Prozent der Befragten betrachten einen ausgewogenen Mix an Sicherheit und Renditechancen als besonders wichtig. Bei lediglich 1,4 Prozent steht Rendite an erster Stelle. Auch bei den 20- bis 39-Jährigen überwiegt der Wunsch nach Sicherheit (43,7 %) gegenüber einer ausgewogenen Mischung aus Sicherheit und Rendite (41,9 %). Besonderen Wert auf Renditechancen legen nur 2,9 Prozent.
 
Die repräsentative Umfrage wurde im Juli 2010 von der GfK Marktforschung im Auftrag der Heidelberger Leben unter 964 Bürgern durchgeführt.
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