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Spendenbereitschaft trotz Finanzkrise ungebrochen

Einer kürzlich von Survey Sampling International (SSI) durchgeführten Umfrage zufolge, spenden Verbraucher nach wie vor bereitwillig für Hilfsorganisationen, obwohl sie beabsichtigen, ihre Ausgaben in anderen Bereichen einzuschränken. Laut der Umfrage beeinflusst die Finanzkrise die Spendengewohnheiten der Verbraucher nur in geringem Maße.
 
Drei Viertel der Befragten unterstützen Wohltätigkeitsorganisationen nach wie vor durch Geldspenden oder durch Mitarbeit. Lediglich jeder Zehnte hat seine Zahlungen seit Beginn der Finanzkrise eingestellt, nur jeder Fünfte hat seine Beiträge gekürzt.
 
Ein Viertel der Befragten spendet mindestens ein Mal im Monat für wohltätige Zwecke, weitere 25% spenden ein Mal im Jahr. Jüngere Menschen ziehen es vor, sich durch Mitarbeit anstatt durch Spenden zu engagieren.
 
Die Erhebung zeigt ferner, dass Großbritannien das spendenfreundlichste Land in Europa ist: 77% der britischen Umfrageteilnehmer spenden Geld für wohltätige Zwecke. Dicht darauf folgen Spanien mit 76% und die Niederlande mit 72%. Im Gegensatz dazu erklärten lediglich 66% der Franzosen und 61% der Deutschen, regelmäßig für Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden. Die Befragten gaben dabei an, vor allem an Einrichtungen zu spenden, die bedürftige Menschen durch Direkthilfe unterstützen, wie zum Beispiel humanitäre und medizinische Hilfsorganisationen.
 
Britische Verbraucher ziehen herkömmliche Spendensammlungen auf der Straße alternativen Spendenaufforderungen per Post oder per E-Mail vor. Mehr als 75% aller international befragten Personen waren der Meinung, Wohltätigkeitsorganisationen sollten weniger für Werbung aufwenden und die Spendengelder stattdessen dem jeweiligen Zweck zukommen lassen. Zwei Drittel der Befragten gaben an, Werbeaktionen hätten keinerlei Einfluss auf ihr Spendenverhalten, und mehr als 20% sagten, Werbekampagnen hielten sie gänzlich vom Spenden ab.
 
Trotz der enormen Aufmerksamkeit, die Prominente weltweit auf sich ziehen, hatte die Mitarbeit von Stars wenig Einfluss auf den Erfolg von Wohltätigkeitsorganisationen. Rund 70% aller Befragten gaben an, ein prominenter Repräsentant habe keinerlei Einfluss auf ihre Entscheidung, für eine bestimmte Organisation zu spenden. 15% der Verbraucher sagten, Kampagnen mit Prominenten hielten sie gänzlich vom Spenden ab.
 
"Viele der heutigen gemeinnützigen Projekte sind auf die finanzielle und logistische Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen. Es ist daher vielversprechend, dass die europäischen Verbraucher ihre Spendenbereitschaft trotz Sparmaßnahmen im Alltag nicht einschränken wollen," so Volker Andresen, Marketing Direktor Europa von SSI. "Unsere Erhebung zeigt aber auch, dass Wohltätigkeitsorganisationen sich nicht nur auf den guten Willen der Leute verlassen dürfen, sondern sich gut überlegen müssen, auf welche Weise sie an die Öffentlichkeit herantreten. Marketingkampagnen für Spendenaktionen müssen daher sorgfältig geplant werden."
 
Über die Umfrage
SSI befragte insgesamt 1.650 Personen, die Mitglieder in den verschiedenen MeinungsWelt Online-Gemeinschaften in Großbritannien (330), Spanien (330), Deutschland (330), Frankreich (330) und den Niederlanden (330) sind.
Quelle: Survey Sampling International (SSI); www.surveysampling.com

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