Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Spendenorganisationen sind zweitgrößte Direktmailing-Versender

Spendenorganisationen haben sich vor den Banken und Finanzdienstleistern auf Rang zwei im Direktmailing platziert. Bezogen auf Direktmailing-Aktivitäten zeigt die Automobilbranche gegenüber dem Vorjahr die höchsten Wachstumsraten.
 
Insgesamt umfasst der Markt der Werbesendungen in etwa vier Milliarden Briefe. 2,7 Milliarden davon gehen in Form von Direktmailings, also persönlich adressierter Werbepost, an deutsche Verbraucher.
 
Im Vergleich zum Gesamtjahr 2002 hat sich an der Spitze der Hitliste der Versender auch in den ersten Monaten 2003 nichts geändert. Verlage und Medien hielten ihre Mailing-Aktivitäten nahezu auf Vorjahresniveau und haben damit unter den im Direktmarketing aktiven Unternehmen weiterhin die Nase ganz vorn. Die Zahl ihrer Mailings sank geringfügig um 0,5 Prozent auf 129 Millionen Stück. Spitzenreiter im Segment Verlage und Medien sind nach wie vor unverändert Reader’s Digest, gefolgt von Bertelsmann und dem Weltbildverlag.
 
Nachdem seit Jahresbeginn auch die Direktmail-Aktivitäten der Spendenorganisationen erhoben werden, konnte dieser Bereich gleich den zweiten Platz im Ranking der Direktmarketing-Versender für sich gewinnen. Mit 96 Millionen Sendungen in der ersten Jahreshälfte haben die Spendenorganisationen die 100-Millionengrenze nur knapp verfehlt, überholen damit jedoch die Banken und Finanzdienstleister. Mit einem Versandvolumen von 88,9 Millionen Stück lag die Banken-Branche mit ihrem Mailingaufkommen um 2,0 Prozent unter dem des Vorjahres. Die Rangfolge wird hier von der Citibank angeführt, gefolgt von der HypoVereinsbank an zweiter Stelle und der CC-Bank auf dem dritten Platz.
 
P rozentual und absolut am deutlichsten steigerte die Automobilindustrie ihre Direktmail-Aktivitäten. Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat sie 23,2 Millionen Briefe und damit bereits 76,6 Prozent des Briefvolumens des Vorjahres verschickt. Das bedeutet eine Auflagensteigerung um 31,1 Prozent.
 
Quelle: GfK Panel Services Consumer Research; martin.guenther@gfk.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email