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Spezifische User Experience als zentraler Erfolgsfaktor für Mobile Commerce

Die Zukunft des Mobile Commerce liegt in einer spezifischen, auf den mobilen Nutzungskontext ausgerichteten, User Experience. Die Smartphone-Besitzer lassen sich in vier Gruppen mit je eigenen Interessen clustert: Konsumorientierte, Design-Fans, Business-Profis und Technik-Enthusiasten.
 
Das mobile Internet wird mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen, Interessen und Bedürfnissen genutzt. Für alle gilt jedoch: Mobile Commerce Angebote decken derzeit noch kein initiales Bedürfnis ab, sondern werden erst im Verlauf der Nutzung mobiler Web-Angebote entdeckt. Für Anbieter heißt es daher als erstes, den Mehrwert von Mobile Commerce klar zu kommunizieren und in konkreten Nutzungsszenarien – auch emotional – zu veranschaulichen.
 
Sind Neugier und Interesse erst einmal geweckt, hat eine reibungslose Usability oberste Priorität. Denn gerade weil es nicht um dringende Bedürfnisse und Must Haves geht, zeigen Nutzer wenig Toleranz für schlechtes Handling. Anwendungen sollen schnell, einfach und bequem on-the-go funktionieren.
 
Erwartungen an Mobile Commerce sind stark zielorientiert und resultieren aus dem Bedürfnis „get anything, anytime, anywhere“. Trotz allem darf der Fun-Faktor dabei nicht zu kurz kommen, denn Smartphone-User wollen im mobilen Internet Leerlaufzeit sinnvoll nutzen, nichts verpassen, sich überall zurechtfinden, aber auch Neues ausprobieren und mit ungewöhnlichen Features eine Trendsetter-Rolle übernehmen.
 
Es lassen sich drei Nutzungsszenarien für Mobile Commerce Produkte identifizieren: Das Szenario „Unterhalter“ beschreibt den Zeitvertreib mit dem Mobiltelefon und die Möglichkeit, beim Stöbern Produkte zu vergleichen oder direkt übers Handy zu kaufen. Das Szenario „Situationshelfer“ bedient zeitkritische und ortsabhängige Bedürfnisse von der Online-Auktion, die man unterwegs weiterverfolgt, bis hin zu neuen Location Based Services. Das Szenario „Problemlöser“ bietet innovative Lösungen zwischen On- und Offline-Welt wie zum Beispiel beim Bezahlen eines Parkscheins mit dem Mobiltelefon.
 
Das sind Ergebnisse aus der Studie „Mobile Commerce Insights 2009“ von phaydon und denkwerk.
Quelle: Phaydon; www.phaydon.de

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