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Starker Rückgang bei Ausrüstungsinvestitionen

Für das laufende Geschäftsjahr wird ein weiterhin starker Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen erwartet: Es droht ein Minus in der Größenordnung von 20 Prozent.
 
Dieser Wert liegt sogar noch tiefer als die Frühjahrsprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute (nominal - 17,7 Prozent) und entspricht einem Rückfall auf das Investitionsniveau des Jahres 2004. Auch für das erste Halbjahr 2010 zeigt der Indikator rückläufige Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge an. Die Ausgaben für diese Güter dürften nochmals zwischen 7 und 8 Prozent unter den Vorjahreswerten liegen. Im ersten Quartal 2009 waren die Ausrüstungsinvestitionen um nominal fast 20 Prozent (-19,6 Prozent) regelrecht abgestürzt.
 
Eine wesentliche Ursache für die wegbrechende Nachfrage nach Investitionsgütern ist die mangelnde Auslastung der deutschen Industrie. Binnen Jahresfrist ist die Kapazitätsauslastung der Industrieunternehmen um 16 Prozentpunkte auf 71,5 Prozent im April 2009 zurückgegangen. Damit liegt der Auslastungsgrad deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt (1992 bis 2008: 83,6 Prozent). Jedes zweite befragte Unternehmen bewertete im April die eigenen Kapazitäten als zu groß. In der Folge hielten sich die Unternehmen mit Investitionen zurück. Das betraf nicht nur neue Bestellungen, es wurden auch in ungewöhnlichem Maße bereits erteilte Aufträge annulliert. Die Stornoquote vervierfachte sich in einigen Industriezweigen gegenüber dem langjährigen Durchschnitt.
 
Das sind die Ergebnisse des vom ifo Institut gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) ermittelten Investitionsindikator.
Quelle: ifo - Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München; www.ifo.de

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