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Streit, Gestank und wenig Sex: Deutschlands kleine Katastrophen

Jeder kennt sie, diese Tage, an denen alles schief geht: Bus verpasst, in der Kantine ist das Lieblingsessen schon aus, der Kollege weiß alles besser und zuhause dann noch Streit mit dem Partner. Welche kleinen Katastrophen des Alltags aber belasten die Deutschen am meisten?
 
Mit Abstand auf Platz eins der Alltagskatastrophen steht Streit in der Partnerschaft und der Familie: Immerhin 37 Prozent der Befragten nannten den häuslichen Zank als schlimmsten Nervfaktor. Doch nicht nur der häusliche Friede ist wichtig, immerhin noch 20 Prozent geht ein Streit mit den Nachbarn oder Bekannten an die Nieren. Der Krieg am Gartenzaun – nur Klischee? Gerade die Älteren scheinen in der Tat konfliktscheu zu sein: Bei 40 Prozent der über sechzigjährigen Befragten rangiert die Angst vor Streit an erster Stelle.
 
Wie aber ist es um Äußerlichkeiten bestellt? Besonders penibel scheinen die Deutschen im Bezug auf Körperhygiene zu sein – sowohl bei Mitmenschen als auch bei sich selbst. Ganze 24 Prozent der Befragten fürchten besonders eine übermäßige Gewichtszunahme: Für 28 Prozent der befragten Frauen, aber immerhin auch für 20 Prozent der Männer ist Übergewicht eine echte Alltagskatastrophe.
 
Weitere Nennungen sind Menschen mit Schweißgeruch (23 Prozent), Mundgeruch (22 Prozent) und, ganz allgemein, das Gefühl, unsauber zu sein (21 Prozent) oder sich ungepflegt zu fühlen (16 Prozent). Ein kniffliges körperliches Problem ist das „Müssen, aber nicht können“: Fast ein Drittel der Befragten empfindet es als katastrophal, austreten zu müssen, wenn keine Toilette in der Nähe ist. Für fast ein Viertel der befragten Frauen und 30 Prozent der Älteren, aber nur für zehn Prozent der unter Dreißigjährigen ist das ein wahres Horrorszenario.
 
Entscheidend auch: die Work-Life-Balance. Den Deutschen ist ihre Freizeit heilig – keine Zeit für Freunde und Familie empfinden 17 Prozent der Befragten als Katastrophe, gar keine Freizeit zu haben stößt 16 Prozent sauer auf. Dauerstress in der Arbeit finden ebenfalls 16 Prozent schrecklich. Wichtig ist den Deutschen generell Respekt und Anerkennung: 18 Prozent befürchten, abgelehnt zu werden, weitere 17 Prozent haben Angst davor, ausgelacht zu werden – eine Befürchtung, die mit 22 Prozent mehr als doppelt so häufig die Teilnehmer über sechzig Jahren hegen.
 
Die Sorgen der Jüngeren liegen auf einem anderen Gebiet: Für 18 Prozent der unter Dreißigjährigen ist zu wenig oder schlechter Sex eine echte Alltagskatastrophe. Hier unterscheiden sich auch die Ängste der Männer und Frauen am signifikantesten: 19 Prozent der männlichen Befragten fürchten Mangel an Sex, aber nur sieben Prozent der Frauen – ein Ergebnis, das wahrscheinlich nicht alle zufriedenstellt.
 
Dies sind Ergebnisse einer Befragung, die das Nürnberger Marktforschungsunternehmen K&A BrandResearch im September 2009 zusammen mit dem Online Panel respondi unter 1.501 Teilnehmern durchführte.
Quelle: K&A BrandResearch; www.ka-BrandResearch.com

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