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Stuttgart 21: Konflikt eskaliert auch im Netz

© Jens Zehnder / PIXELIO 

 © Jens Zehnder / PIXELIO

Seit dem offiziellen Baubeginn am 30. Juli ist die Diskussion um Stuttgart 21 eskaliert - nicht nur rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof. In den Sozialen Netzwerken ist die Zahl der Beiträge in Twitter, Facebook, Blogs und Foren explosionsartig angestiegen.
 
Anfang September konnten im Kontext zu Stuttgart 21 noch sehr häufig Schlagworte wie „Baumbesetzung“, „Baumhaus“, „Nordflügel“ und „Volksentscheid“ registriert werden. Mittlerweile diskutieren Social-Media-Nutzer im Zusammenhang mit Stuttgart 21 verstärkt Themen wie “Merkel“, „Mappus“ „Gespräche“, „Südflügel“, „abgerissen“, „Befürworter“ und „Gegner“.
 
Stuttgart 21: Social Web Aktivitäten (90-Tage-Verlauf) 

 Stuttgart 21: Social Web Aktivitäten (90-Tage-Verlauf)

Das wichtigste Kommunikationsmittel ist Twitter. Im untersuchten Zeitraum wurden knapp 45 Prozent aller Beiträge über den Microbloggingdienst verbreitet. Ein Viertel der Beiträge wird in Foren veröffentlicht, gut 18 Prozent in Blogs. Bemerkenswert ist, dass sich die Gewichtung der Foren seit Anfang September nahezu verdoppelt hat. Auffällig ist zudem, dass sich der Protest nicht nur auf die Blogs und Foren der Befürworter und Gegner konzentriert, sondern sehr breit angelegt ist und sich durch den Schnellballeffekt verbreitet.
 
Zu besonderen Ereignissen, wie den Montags- und Freitags-Demonstrationen, dem Beginn der Abrissarbeiten am 25. August oder dem abgesagten Dialog zwischen dem Aktionsbündnis der Gegner und den Befürwortern des Projekts am 26. September, stieg die Zahl der Beiträge steil an. Der stärkste Ausschlag im Kommunikations-Seismograph in den untersuchten 90 Tagen wurde am 10. September mit 1.100 Beiträgen verzeichnet, als fast 70.000 Gegner des Bahnprojektes bei der Freitagsdemonstration protestierten.
 
LässingMüller Public Relations hat vom 30. Juni bis 28. September 2010 90 Tage das Netz beobachtet und 21.100 Beiträge zu Stuttgart 21 in Sozialen Netzwerken analysiert.
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