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Sucht, und ihr werdet kaufen

Unter Internetnutzern weltweit sind Bücher mit 34 Prozent die am häufigsten online bestellten Artikel. Es folgen DVDs und/oder Videospiele (22 Prozent), Flugbuchungen (21 Prozent) und Kleidung/Accessoires/Schuhe (20 Prozent). Zu den weiteren großen Internet-Verkaufsschlagern zählen: Musik-Downloads und/oder CDs, elektronische Geräte (inkl. Kameras etc.), Computer-Hardware sowie Hotelreservierungen und/oder Tourbuchungen. Von den deutschen Teilnehmern der Umfrage hatten bei ihren letzten drei Interneteinkäufen sogar 48 Prozent Bücher bestellt, gefolgt von Kleidung/Accessoires/Schuhe (30 Prozent), Videos/DVDs/Spiele sowie Computerhardware (beide 21 Prozent) und elektronische Geräte (20 Prozent).
 
Allerdings gibt es bei den meistbestellten Artikeln je nach Region große Unterschiede. So liegt beispielsweise der Anteil der Bücherkäufe in China und Südkorea mit 56 Prozent bzw. 50 Prozent weit über dem internationalen Durchschnitt. Daraus ergibt sich ein enormes Potenzial für internationale Online-Buchhändler, die schnell auf die sprachlichen Erfordernisse reagieren. Auch innerhalb Europas sind unterschiedliche Schwerpunkte zu verzeichnen. So liegen Flugbuchungen in Irland (58 Prozent), Norwegen (45 Prozent), Finnland (31 Prozent) und Spanien (26 Prozent) auf den vorderen Rängen. In Deutschland haben nur neun Prozent derartige Buchungen unter ihren letzten drei Interneteinkäufen getätigt - gegenüber einem europäischen Durchschnitt von 20 Prozent und einem weltweiten Schnitt von 21 Prozent. In Finnland (30 Prozent) und Spanien (27 Prozent) sind außerdem Reisebuchungen und Hotelreservierungen sehr gefragt. In Deutschland wurde hier nur ein Wert von zehn Prozent erreicht. Kleidung/Accessoires/Schuhe rangieren hingegen in Frankreich, Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Belgien entweder auf Platz eins oder zwei der meistverkauften Online-Artikel. In Großbritannien bilden Videos/DVDs/Spiele mit 34 Prozent den größten Markt für den Internet-Vertrieb, gefolgt von Büchern (30 Prozent). Sehr beliebt sind Videos/DVDs/Spiele auch in Frankreich. In Lateinamerika kaufen Online-Shopper am häufigsten Bücher und elektronische Geräte.
 
Die meisten Online-Shopper gibt es in Europa und Nordamerika. Ganz vorne liegen Deutschland, Österreich und Großbritannien, wo jeweils mindestens 95 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Internetnutzer schon mindestens einmal auf diesem Weg eingekauft haben. In Großbritannien und Deutschland kauften immerhin drei Viertel der Befragten innerhalb des letzten Monats übers Web. Auch die aktivsten Online-Käufer kommen aus Europa: Ganz vorne konnten sich wiederum Deutschland und Großbritannien platzieren, wo im letzten Monat pro Shopper durchschnittlich sieben bzw. sechs Produkte über das Internet erworben wurden. Die gesamte europäische Region kam im gleichen Zeitraum unter den Befragten auf fünf Produkte pro Shopper, ebenso der Raum Asien-Pazifik. Im regionalen Vergleich liegen unter den Befragten Nordamerika mit vier und Lateinamerika mit nur drei Online-Käufen pro Shopper im vergangenen Monat hinter Europa und Asien-Pazifik.
 
Bezahlt werden Online-Einkäufe von den weltweit befragten Internetnutzern derzeit vorzugsweise mit Kreditkarte oder per Überweisung. In Deutschland liegt mit großem Abstand die Banküberweisung an erster Stelle, gefolgt von Kreditkarten und einem kleineren Anteil von Nachnahmesendungen. In Großbritannien hingegen nutzt nahezu die Hälfte der Internet-Shopper Debitkarten, sprich Guthabenkarten für ihre Einkäufe. 21 Prozent der E-Shopper haben kein Vertrauen in Zahlungen über das Internet. Für die meisten sind jedoch andere Gründe für eine alternative Zahlungsart ausschlaggebend, beispielsweise kann man bei Zahlung per Rechnung den Zeitpunkt der Zahlung selbst bestimmen. Wichtigste Zahlungskarte weltweit ist Visa: Von nahezu 60 Prozent aller Befragten wird sie vorzugsweise verwendet, MasterCard hingegen nur von 25 Prozent. Ausnahmen gibt es allerdings überall, auch in Europa: In den Niederlanden nutzen über 50 Prozent der Online-Shopper MasterCard, auf Visa entfallen nur 37 Prozent. Ungefähr gleiche Marktanteile verbuchen die beiden Karten in Österreich und der Schweiz. Im Raum Asien-Pazifik liegt Visa fast überall auf Rang eins. In China konnte sich Visa jedoch bislang nicht gegen die regionale Marke China Union Pay (über 50 Prozent) durchsetzen, wird jedoch trotzdem von 29 Prozent der Internet-Kunden genutzt. In Japan folgen nach Visa JBC und die MasterCard, in Südkorea die BC Card und ebenfalls MasterCard. In Malaysia halten sich Visa und MasterCard bei Kreditkartennutzung zum Online-Einkauf nahezu die Waage. In Südafrika liegt mit 50 Prozent die MasterCard vorn, Visa kommt auf 40 Prozent. American Express erreicht seinen höchsten Marktanteil in Mexiko (14 Prozent). In Deutschland, den Niederlanden, Italien, den USA, Kanada, Australien und Singapur wird diese Karte von 6-8 Prozent der Online-Shopper eingesetzt.
Quelle: AC Nielsen; www.acnielsen.de

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