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Supermärkte erste Wahl für Bioprodukte

Bionahrungsmittel boomen. Was lange Zeit als Nischenprodukt ein Eigenleben führte, ist inzwischen auch in den Regalen der großen Discounter zu finden.
 
Und die Umsatzzahlen mit Bioprodukten steigen weiter. Der Aachener Marktforscher Dialego befragte im Dezember 2006 zum zweiten Mal in einer repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger nach ihrer Meinung zu und ihrem Einkaufsverhalten bei Bioprodukten.
 
Bei der Umfrage interessierte ganz besonders, wie hoch die Akzeptanz von Bioprodukten in Supermärkten und Discountern ist. Die erste Befragung zu Bioprodukten führte Dialego im Oktober 2005 durch. Die Befragung aus Dezember 2006 liefert nun Rückschlüsse darüber, wie sich die Einstellungen geändert haben.
 
Bio sei ein wachsendes Segment – allerdings kaufe nach wie vor fast niemand ausschließlich Bioprodukte. Gerade einmal 4 Prozent sind „orthodox“, der Rest der Bevölkerung kauft nach wie vor gemischt. Dennoch hat sich der Anteil der Bundesbürger, die Bioprodukte (auch hin und wieder) einkaufen, von 88 Prozent 2005 auf 91 im Jahr 2006 erhöht. Dabei gelte die Faustregel: Je höher das Einkommen, desto mehr Bioprodukte werden gekauft.
 
Blick auf die Kaufstätten
 
Wie 2005 konnten sich als Kaufstätten von Bioprodukten die Supermärkte mit 68 Prozent als erste Wahl durchsetzen. Aber: Der Marktanteil der Discounter stieg im vorigen Jahr von 40 auf 51 Prozent. Das starke Wachstum sei der Tatsache geschuldet, dass die Biosortimente 2006 massiv ausgeweitet wurden. Verlierer dieser Entwicklung sind die Reformhäuser. Ihr Anteil sank gegenüber 2005 von 26 auf 23 Prozent. Insgesamt zeigen die Verbraucher eine gespaltene Haltung: Denn während Supermärkte mit 14 und Discounter mit 11 Prozent bei ihnen das geringste Vertrauen genießen, kaufen Verbraucher de facto dort am häufigsten Bioprodukte ein.
 
Und das Bewusstsein für Qualität steigt: Im Vergleich zur Befragung aus 2005 zeigte sich, dass die Bekanntheit des Bio-Siegel der EG-Öko-Verordnung gestiegen ist. Kauften 2005 gerade 15 Prozent ausschließlich Produkte mit diesem Siegel, waren es 2006 schon 22 Prozent. Im Hinblick auf die Frage, wieviel Vertrauen Verbraucher Biosiegeln schenken, zeigte sich, dass sie zugreifen, aber skeptisch sind: So glauben 53 Prozent, dass es Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Biosiegeln gibt – 2005 lag dieser Wert bei lediglich 45 Prozent.
 
Quelle: Dialego; www.dialego.de

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