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TV wird Parallelmedium

Das Fernsehen entwickelt sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Konvergenz der Medien immer mehr zu einem Parallelmedium. Nach einer aktuellen Studie wendet sich jeder zweite Fernsehzuschauer ab 14 Jahre gleichzeitig anderen Medien zu. Es wird beim Fernsehen vor allem telefoniert, gelesen oder im Internet gesurft oder gechattet. Besonders ausgeprägt ist die parallele Mediennutzung unter den jüngeren Zielgruppen.
 
Am häufigsten wird nebenher telefoniert (29 Prozent), gelesen (20 Prozent) oder im Internet gesurft oder gechattet (13 Prozent). Jeder zehnte Fernsehzuschauer verschickt nebenher SMS, fast ebenso viele spielen nebenbei am Computer, im Internet oder auf dem Handy (9 Prozent) oder hören Musik (8 Prozent). Die parallele Nutzung anderer Medien ist vor allem unter den jüngeren Zielgruppen verbreitet: Zwei Drittel (67 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen wenden sich beim Fernsehen noch anderen Medien zu, während es bei den 30- bis 49-Jährigen nur knapp die Hälfte sind und bei den Zuschauern ab 50 Jahre nur noch 41 Prozent.
 
Zwei Fünftel (41 Prozent) der unter 30-Jährigen telefonieren während der Fernseher läuft, 31 Prozent verschicken nebenher SMS, 29 Prozent sind gleichzeitig im Internet, jeder Vierte (23 Prozent) spielt parallel am Computer, im Internet oder auf dem Handy. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) hört nebenbei Musik. Die gesonderte Betrachtung der 14- bis 19-Jährigen zeigt, dass vor allem in dieser Altersgruppe die Parallelnutzung von TV und Internet zum Medienalltag gehört (37 Prozent). Je jünger die Zielgruppe, desto üblicher ist die Nebenhernutzung anderer Medien mit einer Ausnahme: Lesen beim Fernsehen wird mit zunehmendem Alter beliebter. Jeder vierte Zuschauer ab 50 Jahre liest während der Fernseher läuft.
 
Das sind die Ergebniss einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts mindline media. Die Erhebung wurde im Dezember 2008 im Rahmen der regelmäßigen bevölkerungsrepräsentativen Befragung mindline media REPORT 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahre telefonisch befragt.
Quelle: mindline media; www.mindline-media.de

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