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Testurteil „Mangelhaft“ für Stiftung Warentest

Eine Umfrage zeigt: Das neue Test-Siegel fällt bei Verbrauchern durch. In einem umfangreichen Markenstrategieprozess hat die Stiftung Warentest ein neues Erscheinungsbild entwickelt. Es soll die Kennzeichnung der unterschiedlichen Stiftung Warentest-Publikationen vereinheitlichen und sie „damit unverwechselbar und deutlicher mit der Dachmarke Stiftung Warentest verbinden“.
 
Im Zuge dieser Änderung wird auch das bekannte Test-Siegel abgelöst. Unter dem „test“-Schriftzug wurden vierzig Jahre lang Verbraucher in Zeitschriften, in der Werbung und auf Verpackungen über gute und schlechte Qualität informiert. Das neue Siegel kommt bei Verbrauchern allerdings schlecht an. Die Brandmeyer Markenberatung hat in einer repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren das neue und das alte Test-Siegel vorgelegt und vergleichen lassen. Die Befragten sollten drei Fragen beantworten:
 
1.) Welchem Test-Urteil würden Sie mehr vertrauen?
2.) Welches Logo sieht seriöser aus?
3.) Bei welchem Logo wären Sie mehr überzeugt, dass es sich tatsächlich um ein Produkt von guter Qualität handelt?
 
Das Testurteil fällt eindeutig aus: Nur 15 Prozent finden den neuen Entwurf seriöser, vertrauenswürdiger und überzeugender. Mehr als 75 Prozent plädieren für das alte Zeichen. Dieses Ergebnis bedeutet laut Studienleiter Andreas Pogoda von der Brandmeyer Markenberatung ein eindeutiges „Mangelhaft“ für das neue Test-Siegel, weil es kein Vertrauen auslöse. Das Ergebnis dürfte auch die Marketingmanager der Industrie aufhorchen lassen. Sie schmücken ihre Produkte gerne millionenfach mit guten Testurteilen der Stiftung Warentest. Zu Recht gehen sie davon aus, dass diese Urteile in der Bevölkerung als absolut seriös und vertrauenswürdig gelten. Ob diese Wirkung auch mit der neuen Gestaltung erreicht werden kann, darf angesichts der Testergebnisse bezweifelt werden.
 
Die Befragung wurde im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung von der GfK Nürnberg durchgeführt. Methode: Classic Bus. Stichprobe: 1.000 Männer und Frauen 14+. Studiennummer 658052.
Quelle: Brandmeyer Markenberatung; www.brandmeyer-markenberatung.de

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