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Tiefsttemperaturen begünstigten Umsätze

Manchmal hilft auch das Frostschutzmittel nicht mehr ...(© Roberto Kemter / pixelio.de) 

 Manchmal hilft auch das Frostschutzmittel nicht mehr ...(© Roberto Kemter / pixelio.de)

Die Automobilindustrie zählt zu Deutschlands führenden Schlüsselindustrien. Auch die Automobilzulieferbetriebe können auf ein sehr positives Jahr 2011 zurückblicken. Den stärksten Einfluss auf die Entwicklung des Nachrüstgeschäfts hatten aber in diesem Jahr bisher die extremen Wetterbedingungen in Deutschland.

Gerade die  Segmente „Kfz-Ersatz- und Verschleißteile“ (wie beispielsweise Zündkerzen, Filter, Wischerblätter oder Starterbatterien), „Kfz-Chemie“ (zum Beispiel Lackpflegeprodukte, Felgen- und Scheibenreiniger oder Frostschutz) und „Reifen“ sind überwiegend spezifisch darauf ausgelegt den PKW auf den Winter- bzw. Sommerbetrieb vorzubereiten oder umzurüsten. Hier werden die Abverkaufszahlen stark von der Temperaturkurve beeinflusst.

So sorgte im Februar ein sibirischer Hochdruckausläufer für Tiefsttemperaturen von bis zu -26 Grad. Dies führte bei vielen Fahrzeugen zu Startschwierigkeiten. Gerade Dieselfahrzeuge stießen an ihre temperaturbedingten Belastungsgrenzen, wovon das Segment der Kfz-Ersatz- und Verschleißteile profitierte wie der Blick auf einzelne Produktgruppen zeigt. Während Zündkerzen mit zwei Prozent Minus knapp unter Vorjahresniveau liegen, stieg der Abverkauf der von Dieselmotoren benötigten Glühkerzen im Fachhandel um 40 Prozent an. Der Markt für Starterbatterien und deren zugehörige Ladegeräte hat sich im ersten Halbjahr 2012 um 32 Prozent gesteigert.

Bei Produkten aus dem Bereich Kfz-Chemie konnten nur Frostschutzmittel und Scheibenreiniger ein Plus von drei Prozent verzeichnen. Angesichts der arktischen Kälte stand den deutschen Autofahrern verständlicherweise weniger der Sinn nach Kfz-Pflege.

Traditionell erfahren Kfz-Pflegeprodukte und Spezialreiniger zu Beginn des Frühjahres ihr Umsatzmaximum. Im ersten Halbjahr 2012 blieb diese Steigerung jedoch weitestgehend aus. Zum einen ließ der Frühling in Deutschland noch auf sich warten. Zum anderen war der Sommer von sportlichen Großereignissen geprägt. Das führte dazu, dass die deutschen Verbraucher die Schönwetterphasen weniger für eines ihrer liebsten Hobbies, die Pflege des eigenen Fuhrparks nutzten, sondern ihre Freizeit lieber der Fußball Europameisterschaft und den Olympischen Spielen widmeten.

Die GfK erhebt im Rahmen des Automotive Handelspanels in mehr als 20 Ländern weltweit regelmäßig Daten zu Produkten des Automotive Aftermarkets in den Segmenten Reifen, Motorenöle, Kfz-Chemie, Kfz-Ersatz- und Verschleißteile sowie Antriebstechnologie. Die beobachteten Handelskanäle gliedern sich in Fachhandel(Großhandel, Einzelhandel, FastFit-Unternehmen), Großflächen (zum Beispiel Baumärkte, Verbrauchermärkte, Cash&Carry) und Onlinevertrieb.

Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Gfk

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