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Editor's Pick


Tourismus-Boom geht zu Ende

Die verstärkende Rezession hat nun auch die Reisebranche erreicht. Aber so ganz auf das Verreisen wollen die Deutschen in der schönsten Jahreszeit, der Urlaubszeit, nicht verzichten. So weisen die Reiseabsichten für 2002 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht sinkende Tendenz auf: statt 49 Prozent sind sich jetzt 47 Prozent ihrer Reisepläne sicher. Zwar wird die Touristikbranche für 2002 keine Zuwächse verzeichnen können, aber die befürchtete Zitterpartie findet offensichtlich nicht statt. Reisestornos wie Sand am Meer wird es nicht geben.
 
Urlaub im eigenen Land ist wieder attraktiver geworden. Die ohne Flug erreichbaren Nahziele wurden von den Deutschen wiederentdeckt: Nordsee und Ostsee sind am meisten gefragt. Die bayerischen Ferienregionen haben immer noch mit Rückgängen der Besucherzahlen zu kämpfen, aber so langsam gewinnen sie wieder an Boden. Bei den deutschen Ferienzielen heißt es jetzt: Ostsee contra Nordsee.
 
Bei den Auslandszielen hat das jahrelang auf zweistellige Zuwachsraten programmierte Spanien, inklusive Mallorca, Marktanteile verloren. Psychologische Sättigungsgrenzen haben sich bei den Spanientouristen eingestellt, da Lebensqualität und Erlebniswert der Reise durch Überfüllung vor Ort beeinträchtigt werden. Spanien bekommt jetzt die wachsende Attraktivität insbesondere der türkischen Reiseziele zu spüren.. Wie vor wenigen Jahre die Türkeireisenden bei politischen Unruhen nach Spanien, insbesondere Mallorca, ausgewichen sind.
 
Nach wie vor wird die deutsche Hitliste der Reiseziele von Spanien, Italien, Österreich angeführt, daran, so die Forscher des BAT Freizeit-Forschungsinstitutes, wird sich auch in der kommenden Reisesaison 2002 nichts ändern.
Quelle: BAT Freizeit-Forschungsinstitut; Freizeitforschung@bat.de

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