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Toyota hängt Konkurrenz beim Thema Ökologie ab

Toyota gilt deutschen Autokäufern als die bei weitem umweltfreundlichste Automarke. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von 1.128 an einem Autokauf Interessierten durch die Nürnberger Marktforschung Puls. Demnach sind 24,1 Prozent der Befragten der Meinung, der japanischen Autohersteller würde „besonders umweltfreundliche Autos“ bauen.
 
Mit weitem Abstand folgt Volkswagen. Die Wolfsburger werden von 9,1 Prozent als besonders umweltfreundlich wahrgenommen. PULS-Chef Konrad Weßner merkt an: „Beide Marken standen schon bei der gleichen Befragung im April 2006 ganz oben und konnten ihren Vorsprung noch ausbauen.“ Gegenüber dem vergangenen Jahr zulegen konnte BMW. Die Münchener stehen jetzt mit 7,4 Prozent auf Platz 3 vor Audi, die von 6,4 Prozent der Befragten als umweltfreundlich bezeichnet wurden. Verlierer des Öko-Ranking ist Peugeot. Noch im April 2006 als relativ umweltfreundlich eingestuft, verloren die französischen Autobauer ihren dritten Platz und rangieren jetzt mit 4,9 Prozent auf Rang sechs. Weßner: „Die Wahrnehmung als umweltfreundlich wird bei der Kaufentscheidung immer wichtiger.“ Klimaschutz und steigende Kraftstoffpreise werden diesen Trend noch verfestigen. Toyota hat dabei durch die frühe Konzentration auf den Hybridantrieb einen erheblichen Wettbewerbsvorteil, so Weßner weiter.
 
Dabei gilt der Hybridantrieb den Autokäufern nicht mehr ausschließlich als der Antrieb der Zukunft. 38,5 Prozent der Befragten glauben dies, während im April 2007 noch 43,9 Prozent der Ansicht waren, dem Hybridmotor gehöre die Zukunft. Überholt wird der Hybridantrieb aus Sicht der Kunden allein von der Wasserstoff/Brennstoffzelle. Von dieser Antriebsart erwarten 44,2 Prozent, dass ihr die Zukunft gehört. Weßner: „Aus Marketingsicht wäre es für Autobauer sinnvoll, sich frühzeitig in diesem Bereich zu positionieren. Damit könnte man beim Thema Umweltorientierung gegenüber Toyota Punkte gut machen.“ Auch biologische Kraftstoffe auf Pflanzenbasis (27,2 Prozent), Autogas (21 Prozent), Erdgas (19,6 Prozent) und Elektromotoren (18,5 Prozent) werden mit Abstrichen für zukunftsfähig gehalten.
 
In der Befragung zeigt sich zudem, dass deutsche Autokäufer zunehmend bereit sind, Leistungseinbußen für einen umweltschonenden Motor in Kauf zu nehmen. So würden 49,2 Prozent eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit und 26,7 Prozent eine geringere Beschleunigung akzeptieren. Weßner: „Es schlagen inzwischen zwei Herzen in der Brust des deutschen Autofahrers. Natürlich ist das Auto nach wie vor des Deutschen liebstes Kind. Das ökologische Gewissen lässt sich aber zunehmend weniger beim Autofahren ausschalten.“
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