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Toyota verliert deutlich an Boden

Der japanische Automobilhersteller Toyota verliert zum zweiten Mal in Folge im Autoklima-Index von PULS wertvolle Plätze. Dies ist eines der Ergebnisse einer vierteljährlichen Erhebung unter 6.000 Autokäufern der Nürnberger Marktforschung PULS. Der Autoklima-Index ermittelt die Wahrscheinlichkeit, mit der die zehn wichtigsten Automarken in Deutschland in Zukunft ihren Marktanteil ausbauen werden.
 
Bei den Befragungen, die seit 2004 regelmäßig durchgeführt werden, rangierte Toyota zusammen mit Audi jeweils auf einem der ersten beiden Plätze. Bereits im II. Quartal 2006 verdrängte BMW Toyota von Platz zwei. Nun stürzt Toyota mit einem Wert von 37 (-7 gegenüber dem vorausgehendem Quartal) sogar hinter Mercedes ab und belegt zusammen mit Skoda (+3) gemeinsam den vierten Platz. Nach Meinung der Forscher von PULS hinterlassen die jüngst aufgetretenen Qualitätsprobleme und vor allem der Mangel an attraktiven Neumodellen bei den Japanern Bremsspuren.
 
Audi führt die Rangliste weiterhin mit einem Wert von 49 (-2) an, gefolgt von BMW (47, +/- 0) und Mercedes (41, -2). Gewinner der Erhebung im III. Quartal 2006 ist neben Skoda auch Renault (19), die um vier Punkte zulegen konnten. Renault belegt zwar weiterhin den letzten Platz, konnte aber zumindest den Abstand zu Opel (20, -5) und Ford (28, -2) deutlich verringern.
 
Dramatisch ist weiterhin die Erosion am unteren Ende der Skala. Neben Renault haben sich die Automarken Ford und Opel mit kontinuierlich sinkenden Werten hier eingenistet. Vor allem die Volumenmarken müssen attraktive Neumodelle als Anlass nutzen, zum wertorientierten Fahrzeugverkauf zurückzukehren, so die Forscher von PULS.
 

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