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Trend zur Handelsmarke versus Markentreue

98 Prozent der Verbraucher kennen Handelsmarken, viele von ihnen kennen sogar viele verschiedene. Zu den bekanntesten Handelsmarken, die mehr als der Hälfte der Verbraucher bekannt sind, gehören: "ja" (67 Prozent), "Erlenhof" ( 61 Prozent), Tip" (57 Prozent) und "Gut& billig" (50 Prozent). Auch in diesem Thema spiegelt sich die angespannte wirtschaftliche Lage wider. Während 2003 nur 19 Prozent der Verbraucher aus Gründen der Sparsamkeit Handelsmarken kauften sind es in diesem Jahr schon 24 Prozent. Auch im Hinblick auf die Einkaufsstätten, in denen Handelsmarken eingekauft werden, zeigen sich deutliche Verschiebungen. Gewinner sind Drogeriemärkte, hier kaufen im Vergleich zum Vorjahr 9 Prozent mehr Verbraucher Handelsmarken. Ebenso die Discounter, statt 75 Prozent im Jahr 2003 kaufen nun 79 Prozent ihre Handelsmarken dort. Die Handelsmarken der Supermärkte und SB-Warenhäuser haben dagegen im letzten Jahr Käufer verloren. Für 48 Prozent der Verbraucher ist es wichtig bei Alkoholische Getränken Markenartikel zu kaufen. Bei Drogerieartikeln legen 45 Prozent Wert auf Markenprodukte und 41 Prozent greifen bei Lebensmitteln bevorzugt zur Marke.
 
Diejenigen, die beim Einkauf von Lebensmitteln die Marke als wichtig einstufen, würden bei Zusicherung gleicher Qualität des No-Name-Produktes nur zu 18 Prozent bei der Marke bleiben, alle anderen würden zur Handelsmarke umschwenken. Im Jahr 2003 waren es vergleichbare 15 Prozent die der Marke treu blieben. Offensichtlich ist diese kleine Gruppe von Marken-Stammkunden nach wie vor standfest. Im Jahr 2003 konnten sich noch 74 Prozent der Markenkunden vorstellen, häufiger zu Handelsmarken zu greifen, wenn sie plötzlich weniger Geld zur Verfügung hätten, heute sind es nur noch 68 Prozent. Im Vorjahresvergleich würden heute sogar 5 Prozent mehr Markenkäufer an anderer Stelle sparen, als auf ihre Markenlebensmittel zu verzichten. Dennoch, hier handelt es sich lediglich um leichte Verschiebungen, der Trend zur Handelsmarke bleibt ungebrochen.
Quelle: Dialego AG; info@dialego.de

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