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Unilever verkauft Iglo an Permira

Der Lebensmittelkonzern Unilever hat einen Großteil seiner Tiefkühlsparte mit der Traditionsmarke Iglo an den Finanzinvestor Permira veräußert.
 
Der Kaufpreis belaufe sich auf 1,725 Mrd. Euro, teilte das Unternehmen mit. Die Transaktion soll innerhalb dieses Jahres abgeschlossen werden. Der Verkauf umfasst das Geschäft unter anderem in den Ländern Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Irland, Großbritannien und Frankreich.
 
Die Entscheidung diese Sparte zu verkaufen war schon im Februar gefallen. Grund dafür waren die nach Meinung des Konzerns fehlenden Wachstumsmöglichkeiten für die vor allem unter der Marke Iglo bekannten Produkte.
 
Der jetzige Investor Permira zahlt mit 1,725 Mrd. Euro das 1,4fache des jährlichen Umsatzes und das 9,9fache des EBITDA der Sparte. Die Produktion ist in Bremerhaven sowie in Reeken im Münsterland, die Verwaltung bei der Unilever-Deutschlandzentrale in Hamburg angesiedelt. Die Tiefkühlsparte in Italien, Spanien, Portugal sowie Nordamerika sind nicht Gegenstand des Verkaufs. Portugal ist Gegenstand einer gesonderten Vereinbarung mit einem Joint Venture Partner. Die Aktivitäten in Spanien wurden bereits vor zwei Monaten an Bonduelle verkauft.
 
Alleine das Italiengeschäft mit Findus wird ebenso behalten wie das Eiskreme-Geschäft.
 
In Deutschland trägt die Tiefkühlkost rund ein Zehntel zum inländischen Gesamtumsatz von 2,4 Milliarden Euro. Betroffen von dem Verkauf sind etwa 3.500 Beschäftigte in Europa. In Deutschland hat Iglo rund 1.800 Mitarbeiter.
 
Quelle: Lebensmittel Zeitung; www.lz-net.de

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