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Editor's Pick


Unterm Weihnachtsbaum

© Harald Wanetschka / PIXELIO 

 © Harald Wanetschka / PIXELIO

Rund 93% der Deutschen beabsichtigen, für durchschnittlich 245 Euro Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Der Handel kann mit Umsätzen für Geschenke in Höhe von rund 14 Milliarden Euro rechnen. Die Renner sind - mal wieder - Bücher, Bekleidung und Accessoires sowie Spielwaren.


Wer viel verdient, plant große Geschenke; wer weniger hat, ist erwartungsgemäß bescheidener. Menschen, die in Haushalten mit weniger als 1.500 Euro monatlichem Nettoeinkommen leben, beabsichtigen durchschnittlich 146 Euro auszugeben. Liegt das Haushaltseinkommen bei netto mehr als 3.500 Euro, dann steigt der Wert der geplanten Geschenke auf durchschnittlich 366 Euro.

Allen voran wird die Familie bedacht. Rund zwei Drittel wollen die eigenen Eltern und Schwiegereltern beschenken, wobei der Kauf der Präsente oftmals den Frauen obliegt. Bei nahezu gleich vielen Menschen soll auch der Partner oder die Partnerin bedacht werden. Geschenke für die eigenen Kinder und die Geschwister sind bei rund 30% eingeplant. Deutliche Geschlechterunterschiede zeigen sich bei der Frage, ob man Freunden etwas schenken soll. Während rund 40% aller Frauen hier Weihnachtseinkäufe planen, finden sich unter Männern nur knapp 19%.


Was wird neben Büchern und Spielzeug noch geschenkt? 

 Was wird neben Büchern und Spielzeug noch geschenkt?

Die Top-5 der Geschenke:
  1. Bücher: Rund 40% aller Deutschen wollen Lesestoff verschenken. Durchschnittlich sind im Weihnachtsbudget 39 Euro für Bücher vorgesehen.
  2. Bekleidung und Accessoires. Ein Drittel aller Deutschen plant hier Käufe, durchschnittlich für 77 Euro. Knapp 40% der Frauen werden Modeartikel kaufen, unter Männern liegt der Wert bei nur 27%.
  3. Spielwaren: Bei einem Drittel aller Deutschen stehen sie auf der Geschenkeliste; durchschnittlich werden rund 70 Euro investiert.
  4. Lebensmittel und Getränke: Etwas über ein Viertel der Bevölkerung plant hier durchschnittlich 37 Euro ein.
  5. Gutscheine: Knapp ein Viertel der Deutschen will Gutscheine verschenken und dabei durchschnittlich 71 Euro investieren.


Wer keine Idee  für seine Lieben hat, greift gerne auch zu Bargeld. Rund 16% der Deutschen bekunden, dass sie Geldgeschenke machen wollen, im Schnitt in Höhe von 183 Euro. Auffällig ist hier die Altersstaffelung: je Älter der Schenker, umso wahrscheinlicher das Geldkuvert. Von den 55- bis 64-Jährigen plant ein Drittel mit diesem Geschenk „Marke Sicher“.

Geschenke im Internet zu ordern, erfreut sich großer Beliebtheit. Aber nicht jeder Produktbereich ist hier aus Verbrauchersicht gleichermaßen geeignet. Spitzenreiter unter den Interneteinkäufen sind Abos und Veranstaltungstickets (rund 41%), gefolgt von CDs und DVDs (38%), Bücher (34%), Handys und Smartphones (32%) sowie Software und Computerspiele (je 32%). Am unteren Ende der E-Commerce-Charts finden sich Lebensmittel und Getränke (5%), Kosmetikartikel und Parfüm (11%), Gutscheine (12%), Sportartikel sowie Bekleidung und Accessoires (jeweils 16%). Bei diesen Produktgruppen wollen die Verbraucher die Waren wohl gerne vor dem Kauf anfassen und ausprobieren.

Die Studie „Weihnachtsgeschenke 2010“ basiert auf einer repräsentativen Befragung von 4.174 Personen im Alter von 14 bis 65 Jahren im Individualpanel der GfK. Die Umfrage wurde vom 26. Oktober bis 4. November 2010 durchgeführt.

Nähere Informationen zu GfK finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: GfK

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